Blur - Gamescom: Mario Kart in krass - erste Eindrücke

Wir haben Blur auf der gamescom gespielt und erzählen mit neuen Screenshots was die Action-Raserei auszeichnet.

von Daniel Matschijewsky,
19.08.2009 15:27 Uhr

Der Entwickler Bizarre Creations, bislang verantwortlich für die 360-exklusive Rennspiel-Serie Project Gotham Racing, geht mit Blur nun einen Schritt weiter: In bester N.I.C.E.-Tradition werden Sie auf den Blur-Rennstrecken fiese Waffen einsetzen dürfen. Vergleichbar mit dem Nintendo-Raser Mario Kart sammeln Sie hierfür Power-ups und setzen diese im richtigen Moment ein. Das Portfolio umfasst EMP-Laser, Minen, Nitro-Boost oder Schutzschilde. Der Clou: Fahren Sie beispielsweise über zwei EMP-Laser-Ugrades, können Sie diese entweder einzeln abfeuern oder zu einem einzigen, aber besonders mächtigen Strahl bündeln.

Ebenso spaßig wie taktisch nützlich: Treffen Sie in kurzer Zeit gleich mehrere Gegner, erhöht sich der Multiplikator für künftig eingesammelte Boni kurzzeitig. Das gilt nicht nur für Waffen, sondern auch für Defensiv-Maßnahmen wie Schilde. Sinken die nämlich auf Null, fliegt Ihr zuvor eindrucksvoll demolierter Wagen noch eindrucksvoller in die Luft. Cool: Je nach dem wie gut Sie gefahren sind und wie viel Schaden Sie angerichtet haben, hagelt es Geld, das Sie in Upgrades investieren können, etwa mehr Schildenergie, zusätzliche Waffen-Slots oder stärkere Minen.

Das Szenario ist irgendwann in der nahen Zukunft angelegt und schickt Sie in Städten wie Barcelona, Los Angeles, San Francisco oder Hackney auf breite, aber anspruchsvoll gestaltete Rennstrecken. Abwechslungsreich ist auch die Fahrzeug-Auswahl. Die 50 Fahrzeuge reichen vom Golf 6 und 1er BMW bis zum Chevrolet Camaro SS und der Dodge Viper GTRS. Selbst bullige Offroad-Schlitten wie der Ford F-100 stehen in der Blur-Garage.

Als man uns das Gamepad in die Hand drückt, wollen wir es gar nicht mehr hergeben. Schon in der Preview-Version spielen sich die Rennen enorm tempo- und actionreich. An allen Ecken knallt und kracht es, die erbosten Gesichter der gerade weggeballerten Journalisten-Kollegen sorgen für Schadenfreude pur. Was schon zu viert jede Menge Spaß macht, soll laut Bizarre Creations für bis zu 20 Spieler gleichzeitig möglich sein. Unterschiedliche Modi und Regeloptionen (keine Power-ups? Nur Nitro oder Minen? Besonders schwache Schutzschilde?) versprechen langfristigen Mehrspieler-Spaß. Und das bereits in Kürze - Blur soll zum Weihnachtsgeschäft erscheinen.

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