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Borderlands 2 im Technik-Check - Systemanforderungen und Grafikvergleich

Die Comic-Grafik von Borderlands 2 ist stimmig, nervt aber immer wieder mit Kleinigkeiten – und stellt auch wegen der PhysX-Effekte auf Geforce-Karten teils immense Systemanforderungen.

von Hendrik Weins,
19.09.2012 10:45 Uhr

Borderlands 2 - Grafik-Vergleich PC vs. Konsole 2:42 Borderlands 2 - Grafik-Vergleich PC vs. Konsole

Borderlands 2 basiert wie der Vorgänger auf der Unreal Engine 3, die aber massiv modifiziert wurde, um den Comic-artigen Look darstellen zu können. Der Ego-Shooter gehört mit Sicherheit zu den grafisch eigenständigsten Titeln dieses Jahres, zumal die Comic-Grafik viele technische Unzulänglichkeiten der altehrwürdigen Engine gut kaschiert. Dazu gehören zum einen teils niedrig auflösende Texturen sowie stellenweise fehlende Techniken wie Bump Mapping. Im Gegensatz zu Spielen, die auf Realismus getrimmt sind, fällt dies aber kaum auf, da die Spielwelt sehr authentisch wirkt – wenn auch völlig abgedreht.

Die Unreal Engine 3 geht vergleichsweise schonend mit Ressourcen um, dementsprechend läuft Borderlands 2 auch auf älteren PCs ab 2,0 GByte Arbeitsspeicher problemlos. Selbst mit einer Geforce 8800 GT oder einer Radeon HD 4770 sind zumindest bei reduzierten Details noch ruckelfreie Bildwiederholraten möglich. An den Prozessor stellt das Spiel noch weniger Ansprüche. Bereits eine Zweikern-CPU mit 2,0 GHz hat ausreichend Dampf für maximale Details in hohen Auflösungen.

Borderlands 2 sieht je nach Level und Tageszeit richtig gut aus – vor allem da der Comic-Look in sich stimmig ist und Unzulänglichkeiten gut kaschiert.Borderlands 2 sieht je nach Level und Tageszeit richtig gut aus – vor allem da der Comic-Look in sich stimmig ist und Unzulänglichkeiten gut kaschiert.

Borderlands 2 verzichtet auf »richtige« Kantenglättung und unterstützt nur die Shader-Variante FXAA (Fast Approximate Anti Aliasing). Dei funktioniert sowohl auf Geforce- als auch auf Radeon-Karten und benötigt kaum Leistung – allerdings leidet die Bildschärfe sichtbar. Geforce-Karten können zudem mittels PhysX erweiterte Effekte wie Flüssigkeiten oder zusätzliche Partikel darstellen, Radeon-Karten hingegen nicht. Die Extra-Effekte sehen schick aus, kosten zumindest auf langsameren Geforce-Modellen aber deutlich Leistung. Ab einer Geforce GTX 470 oder Geforce GTX 560 Ti sind maximale Einstellungen aber kein Problem mehr.

Systemanforderungen

Systemanforderungen für maximale Details in 1920x1080
Grafikkarte Geforce GTX 480 oder Radeon HD 5850
Prozessor Intel Core 2 Duo E6600 oder AMD II X2 260
Arbeitsspeicher 4,0 GByte
Festplatte 5,4 GByte

Systemanforderungen für hohe Details in 1920x1080
Grafikkarte Geforce GTX 460 oder AMD Radeon HD 5770
Prozessor Intel Core 2 Duo 4300 oder AMD Athlon X2/6.000+
Arbeitsspeicher 2,0 GByte
Festplatte 5,4 GByte

Systemanforderungen für niedrige Details in 1680x1050
Grafikkarte Geforce 8800 GT oder AMD Radeon HD 4770
Prozessor Intel Core 2 Duo 4300 oder AMD Athlon X2/4.400+
Arbeitsspeicher 2,0 GByte
Festplatte 5,4 GByte

Nachladende Texturen

Borderlands 2 leidet wie viele andere Spiele mit der Unreal Engine 3 an den teils langen Ladezeiten für Texturen. Dadurch kommt es im Spiel immer wieder zu hässlichen Situationen, in denen die Texturen erst nach ein paar Sekunden geladen werden und das Spiel bis dahin grauenhaft aussieht. Besondern häufig tritt dieser Effekt beim Betreten neuer Levelabschnitte auf oder dem Stöbern in den Munitionskisten und -automaten.

Texturen Nicht Geladen Beim Betreten eines neuen Gebietes gibt es statt schicker Optik erstmal nur Texturmatsch.

Texturen Geladen Erst nach ein paar Sekunden werden die fehlenden Pixeltapeten geladen.

Nicht Geladen Der Effekt der nachladenen Texturen ist reproduzierbar.

Geladen Bei jedem Gebietswechsel dauert es eine Weile, bis alle Texturen geladen sind.

Nicht Geladen Besonders nervig: Auch bei den Kaufautomaten oder zu plündernden Kisten tritt dieser Effekt auf.

Geladen Es dauert immer eine Weile bis wir erkennen, was wir da kaufen wollen.

Grafikeinstellungen

Borderlands 2 bietet umfangreiche Einstellmöglichen innerhalb des Spiels, und bis auf die PhysX-Effekte lassen sich alle im laufenden Spiel anpassen. Auf einigen wenigen Testsystem konnten wir nach einiger Zeit die Grafik im Menü allerdings nicht mehr ändern, beziehungsweise das Spiel startete immer mit niedrigsten Textur- und Spieldetails.

Falls dieser Fehler bei Ihnen auch auftritt, können Sie die Grafikeinstellungen auch manuell in einer Textdatei ändern. Sie finden die »WillowEngine.ini« im Ordner »Benutzer/BenutzerName/Dokumente/My Games/Borderlands 2/WillowGame/Config«. Vor dem Editieren sollten Sie aber auf jeden Fall eine Sicherheitskopie der Datei anfertigen. Wenn Sie in der Datei den Wert für »PhysXLevel« auf 0 setzen, ist PhysX abgeschaltet, »2« aktiviert die maximale Stufe. Die Einstellungen für Texturen finden Sie unter »TextureQuality« (0=niedrig, 2=maximal). Die »ViewDistance« beeinflusst die Sichtweite, und die »NumberOfDecals« die Anzahl der Einschusslöcher.

Das Grafikmenü ist vergleichsweise umfangreich. Die meisten Einstellungen haben sichtbare Auswirkungen auf die Grafik von Borderlands 2.Das Grafikmenü ist vergleichsweise umfangreich. Die meisten Einstellungen haben sichtbare Auswirkungen auf die Grafik von Borderlands 2.

Grafikvergleich

Maximale Details Nicht umwerfend schön, aber stimmig – Borderlands 2 in maximalen Details

Minimale Details Vor allem die niedrig aufgelösten Texturen in minimalen Details verschlechtern die Grafik sichtbar.


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