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Auf geht's

Call of Duty: Black Ops - Messerstecherei in der UdSSR

Der Entwickler Treyarch will der Call of Duty-Serie mit einem Zeitsprung und einen neuen Erzählweise einen frischen Ansatz geben. Wir haben die Black Ops-Kampagne angespielt und uns durch Sowjetbasen und den Vietnam-Dschungel geballert.

von Petra Schmitz,
06.11.2010 11:16 Uhr

Schon Treyarchs letztes Call of Duty geht mit der Darstellung von Gewalt alles andere als zimperlich um. Gleich in der Auftaktsequenz von World at War wird vor den Augen des Spielers einem KI-Kameraden die Kehle aufgeschlitzt. Kleine Korrektur: Gleich in der Auftaktsequenz der US-Version von World at War wird vor den Augen des Spielers einem KI-Kameraden die Kehle aufgeschlitzt.

In der deutschen Variante des Ego-Shooters schwenkt die Kamera zur Seite, sodass man die Szene nur als Schattenzeichnung an der Wand zu sehen bekommt. Ob und wie Treyarch es drehen will, dass wir in Call of Duty: Black Ops nicht mitbekommen, wie einem verbündeten Soldaten ein Messer ins Auge gerammt wird – noch unbekannt! Mit Schatten wird der Entwickler in dieser Situation jedenfalls kaum arbeiten können. Immerhin soll uns diese Gräueltat gehörig einschüchtern. Wir sollen die Waffen strecken und den Plan aufgeben, eine sowjetische Militärbasis zu infiltrieren.

Kampagne angespielt

Wir waren im September 2010 beim Entwickler Treyarch in Santa Monica, Kalifornien, um dort den Singleplayer-Modus von Black Ops selbst zu spielen. Serientreu setzt der nunmehr siebte Teil von Call of Duty auf eine intensive Inszenierung und auf regelmäßige Tempiwechsel. Aber wir dürfen uns auch auf altbekannte Krankheiten der Reihe vorbereiten wie die ständig nachrückenden Gegnerwellen und eine bestenfalls zweckmäßige künstliche Intelligenz auf Freund wie auch auf Feindseite.

Call of Duty: Black Ops - Screenshots ansehen

Zurück zum Messer im Auge: Wir schreiben das Jahr 1963. In der Rolle von Alex Mason, einem Soldaten der Studies and Observation Group (SOG) sind wir zusammen mit unserem Kollegen Jason Hudson im Begriff, einen sowjetischen Raketenstützpunkt zu infiltrieren. Als wir uns aus sicherer Entfernung vor der Anlage positioniert haben, drückt uns Hudson einen Feldstecher in die Hand. Durch die beschlagenen Okulare sehen wir einen unserer Männer, er ist auf einem Stuhl gefesselt. Neben ihm steht ein grobschlächtiger sowjetischer General.

Er fordert uns über Megaphon in gebrochenem Englisch auf, unsere Deckung zu verlassen. Als er nach seinem kurzen Ultimatum keine Antwort von uns erhält, müssen wir mitansehen, wie er dem Gefesselten ein Messer ins Auge rammt. Mit einem Kloß im Hals schleichen wir weiter. Als wir hinter einer dicken Rohrleitung kauern, entdecken wir zwei Wachen – unsere Chance auf unauffälliges Eindringen in die Basis: Fast zeitgleich mit Hudson schneiden wir einem der ahnungslosen Soldaten die Kehle durch.

Launch-Trailer zu Call of Duty: Black Ops 1:01 Launch-Trailer zu Call of Duty: Black Ops

Tarnen und täuschen

Einige Handgriffe später sind die Leichen der sowjetischen Soldaten versteckt, und wir haben uns ihre Uniform mitsamt Sturmmaske übergezogen. Mason und Hudson bewegen sich zielstrebig auf die Basis zu. Wie aus dem Nichts taucht eine Gruppe Soldaten vor uns auf, einer der Männer stellt auf Russisch misstrauische Fragen. Nach einer Schrecksekunde antwortet unser Kollege akzentfrei in der Landessprache.

Die Gruppe lässt von uns ab, unsere Tarnung scheint zu funktionieren. Als wir wenige Meter weiter die Tür zu einem unscheinbaren Gebäude öffnen, stehen wir in einem Kommandoraum. Überall taktische Bildschirme und Großrechner, Soldaten laufen geschäftig umher. Plötzlich ertönt ein schriller Alarm, alle Augen im Raum sind auf uns gerichtet. »Wir sind aufgeflogen!«, schreit Hudson. Warum uns die Gegner plötzlich doch als Feinde ausgemacht haben? Die Erklärung bleibt uns Black Ops schuldig.

Höchstwahrscheinlich gibt es gar keine, die Entwickler waren wohl lediglich der Meinung, es sei wieder Zeit für fliegendes Blei. Wir sind der Meinung, dass man das auch geschickter hätte lösen können. Eine ausufernde Ballerei später haben wir uns aufs Dach des Stützpunkts gerettet, um von dort mit einer Armbrust einen Explosivpfeil auf einen anrückenden Truppentransporter zu schießen. Nach einer kurzen Verzögerung geht der Sprengsatz des Pfeils hoch und zerstört den LKW, bevor dieser seine Ladung ausspucken kann.


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