Candy Crush Saga - Entwickler: »Alle Unternehmen müssen zum Free2Play-Modell wechseln«

King, unter anderem für Candy Crush Saga verantwortlicher Mobile- und Social-Games-Entwickler, ist der Meinung, dass um das Free2Play-Modell in Zukunft kein Weg mehr herumführen wird.

von Tobias Ritter,
16.04.2014 10:49 Uhr

Beim Candy-Crush-Entwickler King hält man das Free2Play-Modell für die einzige Zukunft der Gaming-Branche.Beim Candy-Crush-Entwickler King hält man das Free2Play-Modell für die einzige Zukunft der Gaming-Branche.

Free2Play-Modelle sind die Zukunft der Gaming-Branche - und zwar die einzige. Dieser Meinung ist jedenfalls Tommy Palm vom Mobile- und Sociel-Games-Entwickler King. Gegenüber ign.com ließ Palm wissen, dass Free2Play allen anderen Geschäftsmodellen deutlich überlegen sei und dass jedes Unternehmen sich darauf einstellen müsse:

»Mikrotransaktionen sind sehr stabil und definitiv anderen Geschäftsmodellen überlegen. Ich denke, dass alle Unternehmen dorthin wechseln müssen. Wenn man mit Hardcore-Gamern darüber spricht, dann sind sie im Moment nicht glücklich darüber. Aber wenn man sie auf lange Sicht fragt, ob sie ihr favorisiertes Spiel auch in ein paar Jahren noch nutzen möchten, dann werden sie bejahen.«

Allerdings warnt Palm auch, dass nicht jedes Free2Play-Modell ohne weiteres funktioniere. Man müsse zunächst lernen, die richtige Balance zu finden.

»Free2Play-Spiele sind schwierig zu machen und man muss wirklich gut darin sein, sie sich für die Spieler ausbalanciert anfühlen zu lassen. So dass es nicht zu gierig ist.«

Bei King habe man sich beispielsweise dazu entschieden, Spiele tatsächlich kostenlos anzubieten. Spieler von King-Titeln wie etwa Candy Crush Saga würden nie dazu gezwungen, für das Spielen bezahlen zu müssen. Und insbesondere bei Candy Crush Saga würde die Hälfte der Spieler auch wirklich nichts bezahlen. Als weiteres positives Beispiel nennt Palm Hearthstone: Heroes of Warcraft.

King selbst geriet übrigens trotz aller ethischen Free2Play-Grundsätze zuletzt massiv in die Kritik. Unter anderem sorgte das Unternehmen durch seine aggressive Markenrechts-Politik für reichlich Ärger und sah sich anschließend diverser Plagiats-Vorwürfe ausgesetzt.


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