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City of Villains im Test - Böse sein im Online-Rollenspiel

Strahlende Recken? Glorreiche Taten? Mitnichten! In City of Villains, dem Nachfolger zum Online-Rollenspiel City of Heroes, müssen Sie richtig fies sein - erstmals in der Serie auch in spannenden PvP-Kämpfen.

von Daniel Matschijewsky,
19.12.2005 14:09 Uhr

Update: Mit dem Patch Ausgabe #7 werten wir das Spiel auf, mehr dazu lesen Sie weiter hinten im Test. Beachten Sie auch die Änderungen im Wertungskasten.

Superhelden sind schon bemitleidenswerte Gestalten! Sie müssen ihr Ego durch gute Taten vergrößern (Weltrettung) und haben garantiert immer irgendeine Schwäche (Kryptonit). Schurken hingegen kümmern sich nicht um Regeln, machen das, wonach ihnen der Sinn steht (Zerstörung) und haben die besseren Aufstiegschancen (Weltherrschaft). Kein Wunder also, dass Sie im Online-Rollenspiel City of Villains Anfängern wie Lex Luthor oder dem Kingpin zeigen sollen, wie man zum größten Bösewicht der Geschichte aufsteigt.

Schönheits-OP

In City of Villains gibt's im Vergleich zum Vorgänger City of Heroes fünf neue Charakterklassen: Berserker, Stalker, Mastermind, Dominator und Vernichter.

Auf offener Straße werden wir von aggressiven Riesen-Cyborgs beschossen.Auf offener Straße werden wir von aggressiven Riesen-Cyborgs beschossen.

Die kommen deutlich gemeiner daher als die Helden aus City of Heroes. So kann sich beispielsweise der Stalker unsichtbar an Feinde heranschleichen und kritische Schläge austeilen. Als Mastermind schicken Sie nahkampfstarke Zombies oder bewaffnete Roboter ins Gefecht. Ob Sie nun alleine oder im Team unterwegs sind, die Entwickler haben die Stärken und Schwächen jeder Klasse sehr gut ausbalanciert. Nett: Wo schon City of Heroes in Sachen Heldengestaltung keine Wünsche offen lässt, setzt der Nachfolger noch einen drauf. So dürfen Sie wie in Everquest 2 durch Schieberegler Details an Nase, Kinn oder Augenbrauen Ihres Schurken stufenlos verändern.

Abbrechen? Gibt's nicht!

Von der strahlenden Metropole Paragon City aus City of Heroes wollen die Schurken nichts wissen. Deshalb beginnen Sie Ihre Karriere auf den Rogue Isles, einer düsteren Inselgruppe mit heruntergekommenen Armenvierteln, zwielichtigen Häfen und allerhand Gesocks. Das Spielprinzip gleicht dem des Vorgängers: Sie erledigen so lange für eine Kontaktperson Missionen, bis Sie zum nächsten Auftraggeber in ein schwierigeres Gebiet geschickt werden. Doch obwohl die Geschichten um die Quests spannend klingen, spielen sich fast alle Aufträge gleich. Denn ob Sie nun eine Bank ausrauben oder einen Mafiaboss entführen, stets müssen Sie in den Mini-Instanzen lediglich alle Gegner töten.

City of Villains - Screenshots ansehen

Frustrierend: In der Regel hat erst der letzte Feind das benötigte Relikt, auch wenn Sie schon lange zuvor den Instanz-Boss getötet haben. Übrigens dürfen Sie immer nur einen Auftrag annehmen, ein Questlog gibt es nicht. Damit Sie deshalb nicht ständig hin und her rennen, greifen Sie nach ein paar erledigten Quests einfach zum Handy, um den nächsten Auftrag anzunehmen. Weiteres Problem: Sie können Missionen nicht abbrechen oder überspringen. Wenn Sie also nach unzähligen Schlangen auf eine alleine nicht zu bezwingende Elite-Kobra treffen, müssen Sie sich wohl oder übel eine Gruppe suchen, sonst geht's nicht weiter.

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