Club 3D Radeon HD 5830 OC - Bleibt die übertaktete Radeon kühl und leise?

Club 3D setzt sich von den Mitbewerbern mit einer leicht übertakteten Radeon HD 5830 ab. Ob der große Kühler die Leistung auch leise kühlen kann, zeigt unser Test.

von Hendrik Weins,
30.05.2010 09:00 Uhr

Club 3D erhöht die Standardtaktraten der Radeon HD 5830 OC von 800/4.000 MHz moderat auf 825/4.200 MHz - große Leistungssprünge sind also nicht zu erwarten. Den Speicherausbau belässt Club 3D bei den üblichen 1,0 GByte GDDR5. Um die Grafikkarte effizient zu kühlen, verbaut der Hersteller einen großen Kühler mit 90-mm-Lüfter und vielen wärmeableitenden Alu-Lamellen unter der Plastikabdeckung. Die aufwändige Kühlung zeigt Wirkung, denn die Radeon HD 5830 bleibt selbst unter Volllast nahezu unhörbar und erhitzt sich maximal auf 60 °C. Weitere Übertaktungen sind bei derartig niedrigen Temperaturen also durchaus drin.

Im Spiele-Test zeigt das leichte Takt-Doping nur einen Vorsprung von etwa zwei Prozent, ein messbarer, aber eben nicht sichtbarer Vorteil in Spielen. Ob Dirt 2 oder Far Cry 2, stets bleiben die Bildwiederholraten in maximalen Details mit vierfacher Kantenglättung über der 40-fps-Grenze - ruckelfreies Spielvergnügen ist also garantiert. Erst Crysis treibt in sehr hohen Details die Club 3D Radeon HD 5830 OC an ihre Grenzen und die Bildwiederholraten sacken unter die 30-fps-Marke.

Bei der Ausstattung zeigt sich Club 3D hingegen knauserig und legt der Karte neben den obligatorischen Karten und Adapter keinerlei Extras bei - das machen einige Konkurrenten deutlich besser.
Dennoch, wer eine vergleichsweise günstige, aber schnelle Grafikkarte sucht, kann bei der Club 3D Radeon HD 5830 OC zuschlagen.

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