CNBC blamiert sich in Sachen Apple - Selbst Mac-Fans verärgert

Wenn ein Büroleiter eines Senders in einem Finanzratgeber Aussagen zu Macs und PCs macht, können dabei die erstaunlichsten Dinge ans Licht kommen: so liegt Adobe Photoshop anscheinend jedem Mac bei.

von Georg Wieselsberger,
22.04.2009 15:10 Uhr

Jim Goldman, der Leiter des Silicon-Valley-Büros des Fernsehsenders CNBC wurde in der Sendung "Money" dazu befragt, was denn nun wirklich stimme bei dem anhaltenden Werbe-Krieg zwischen Apple und Microsoft. Goldman, laut eigener Aussage ein Mac-Nutzer, trifft dann einige äußert seltsame Aussagen, die auch in einem Video zu bestaunen sind. So wäre beispielsweise ein 699-Dollar-PC letztendlich 1.500 Dollar teuer, wenn man alles kaufen würde, was bei einem Mac schon dabei ist.

In der Auflistung steht auch Adobe Photoshop, das natürlich weder bei einem Mac noch bei einem PC unbedingt notwendig ist oder beiliegt. Macs hätten grundsätzlich keine Probleme, bei PC-Ärger müsste man sich gleich teure professionelle Hilfe der "Geek Squad" holen. MacBooks hätten einen "schnelleren Chip" und hochauflösende Bildschirme, seien leichter und hätten mehr als acht Stunden Betriebsdauer mit einer Batterieladung. Da von diesen Aussagen nur wenig stimmt, vieles modellabhängig ist oder ebenso auf PC-Laptops zutrifft, sind die Reaktionen auch von Mac-Nutzern alles andere als positiv: "Das frustriert mich höllisch", so gleich die erste Antwort bei Neowin. Jim Goldman betreibt übrigens auch die "Tech Check"-Seite von CNBC.

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