Cold War - Schleich-Shooter angespielt

von Fabian Siegismund,
10.07.2004 14:58 Uhr

Wir haben eine Preview-Version des Schleich-Shooters Cold War angespielt. In der Rolle eines amerikanischen Journalisten decken wir zur Zeit des Kalten Krieges eine internationale Verschwörung auf: Kurz nach der Ankunft in Moskau erwachen Sie in einem sowjetischen Gefängnis. Der KGB missbraucht Sie als Sündenbock einer teuflischen Intrige. Da ein schneller Tod in einer russischen Zelle ebenso wenig reizvoll erscheint wie ein langsamer Tod in einem sibirischen Straflager, ergreifen wir die Flucht. Fortan muss unser Held den sowjetischen Häschern entkommen und bei der Gelegenheit gleich noch die düsteren Machenschaften des KGB aufklären.

Das ist schwerer als es ohnehin schon klingt. Denn anders als Sam Fisher in Splinter Cell 2 haben wir keinen Geheimdienst im Rücken, der uns mit High-Tech-Geräten ausstaffiert. In Cold War müssen wir unseren Gegnern Waffen abluchsen, oder eigene nach McGyver-Manier improvisieren: Kernstück des Arsenals ist eine selbstgebaute Steinschleuder, mit der wir unterschiedliche Munitionstypen verschießen -- darunter Explosivgeschosse oder sogar Münzen, um Gegner abzulenken.

Das Spiel befindet sich noch in einer relativ frühen Entwicklungsphase. Die Grafikengine stellt zwar schon jetzt schöne Partikeleffekte dar und vermittelt die düstere Stimmung des Spiels, reicht jedoch nicht an das Kaliber eines Pandora Tomorrow heran. Optischer und spielerischer Clou des Spiels ist unserer Meinung nach schon jetzt die Röntgensicht: Mit dieser können wir durch Wände sehen oder unsichtbare Gase aufspüren, die uns an Orten wie etwa im Kernkraftwerk Tschernobyl das Leben schwer machen.

Cold War soll noch vor Jahresende in den Regalen stehen.


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