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Colombiana - Eiskalte Killerin auf Rachefeldzug

Kult-Regisseur Luc Besson bringt mit dem Actionthriller Colombiana einen Film in die Kinos, der ganz bewusst an den Klassiker Leon - Der Profi erinnern soll. Doch leider kann Colombiana zu keinem Zeitpunkt an die fesselnde Geschichte von damals anknüpfen.

von Christian Mester,
16.09.2011 17:04 Uhr

In einer Liste von Schauspielerinnen, die regelmäßig in Actionfilmen überzeugen, ist sie fraglos die unangefochtene Nummer 1: das Ex-Model Milla Jovovich – aktuell mit den tollkühnen 3D-Musketieren im Kino zu sehen. Keine andere Darstellerin fühlt sich bei Schießereien, Stunts und choreographierten Auseinandersetzungen wohler als die geborene Ukrainerin.

Jenen Rang will ihr nun aber eine junge Amerikanerin streitig machen - die Ex-Ballerina Zoe Saldana scheint Action geradezu zu lieben. Zur Erinnerung: Saldana kennen sie als blaue Alien-Kriegerin Neytiri in Avatar: Aufbruch nach Pandora, trotzte Jack Sparrow im ersten Pirates of the Caribbean, tauchte selbstbewusst als neue Uhura im Star Trek Remake auf und lud ihre Maschinengewehre in der Comic-Verfilmung The Losers. Verantwortlich für ihren neuesten Beitrag ist Frankreichs Action-Papst Luc Besson, der 1997 Jovovich entdeckte und mit seinem Attentäter-Epos Leon – Der Profi einen Genreklassiker schuf. Ursprünglich war das Script Colombianas die Vorlage für einen zweiten Teil, in dem Leons erwachsene Ziehtochter Mathilda Jagd auf Gangster gemacht hätte. Da Natalie Portman jedoch keine Zeit fand, schrieb man die Geschichte kurzerhand zu einer neuen um, in der Hoffnung, dass der Film genau so gut laufe wie Bessons andere französischen Produktionen Nikita, From Paris with Love, 96 Hours, Taxi, The Transporter, Kiss of the Dragon oder Ghettogangz - Die Hölle vor Paris.

Colombiana - Bilder zum Kinofilm ansehen

Handlung

Mit neun Jahren muss die Tochter eines Geschäftsmannes in Bogota mitansehen, wie dieser von einem Gangsterboss (Beto Benites) ausgeschaltet wird. Von ihrem Vater bereits früh auf jenen Tag X vorbereitet, flieht die junge Cataleya und entkommt in die Vereinigte Staaten. Dort findet sie Zuflucht bei ihrem ausgewanderten Onkel Emilio (Cliff Curtis), einem bekannten Mafiosi. 15 Jahre später ist sie eine ausgebildete Elite-Attentäterin (Zoe Saldana) mit hohem Bodycount. Nach wie vor arbeitet sie besessen darauf hin, den untergetauchten Killer ihrer Eltern zu finden.

Konflikte kommen alsbald in Form ihres naiven Liebhabers (Michael Vartan) auf, der ihre Geheimniskrämerei nicht länger erdulden will. Ohne ihr Wissen macht er ein Foto von ihr - um es umgehend seinen Freunden zu zeigen. Das Resultat lässt nicht lange auf sich warten: Plötzlich kommen ihr hartnäckige Bundesagenten auf die Schliche, die ihren groß angelegten Rachefeldzug maßgeblich erschweren.

10:08

Kaliber Cuba Libre

Mit ihren rund 1,70m und 50kg Kampfgewicht mag Zoe Saldana zunächst nicht allzu gefährlich wirken. Doch schon nach ihrer ersten größeren Sequenz im Film wird klar, warum ein einflussreicher Drogenbaron plötzlich mit Schlafproblemem zu kämpfen hat. Der Gedanke an die Frau jagt dem sonst so selbstsicheren Gauner gehörig den Schrecken in die Glieder.

Colombiana kostete rund 40 Millionen Dollar.Colombiana kostete rund 40 Millionen Dollar.

Cataleya erweist sich als erstklassige Assassinin, die durch Verkleidungen und Akrobatik Gebäude nahezu unsichtbar infiltriert, ausgebildete Gegner überwältigt und die ihre körperlichen Schwächen mit Bomben, High-Tech, gepanzerten Vans und groß-kalibrigen Schusswaffen wieder wettmacht.

Im Umgang mit diesen - in akrobatischen Mission-Impossible-Manövern und in vereinzelten Martial-Arts-Einlagen - wirkt Saldana immer souverän. So nimmt man es ihr von Beginn an ab, schon jahrelang erfolgreich Attentate verübt zu haben und dabei dank ihrer Cleverness sowohl der Polizei, als auch dem organisierten Verbrechen entgangen zu sein.

Ähnlicher Routinencharakter lässt sich auch Regisseur Olivier Megaton (The Transporter 3) zusprechen, der seinen Film mit stattlichen Verfolgungsjagden, Schießereien und einem kurzen Kampf in einem Badezimmer spickt, als drehe er seit jeher nichts anderes.


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