Computerschrott - Giftiger Müll in Afrika

Europäischer Computerschrott landet nicht selten als "Second-Hand-Ware" deklariert in Ländern wie Ghana, obwohl die EU-Gesetzgebung den Export von gefährlichem Elektroschrott verbietet. Dort angekommen, werden sie von Arbeitern, unter denen sich auch viele Kinder befinden, zerlegt.

von Georg Wieselsberger,
07.08.2008 11:03 Uhr

Europäischer Computerschrott landet nicht selten als "Second-Hand-Ware" deklariert in Ländern wie Ghana, obwohl die EU-Gesetzgebung den Export von gefährlichem Elektroschrott verbietet. Dort angekommen, werden sie von Arbeitern, unter denen sich auch viele Kinder befinden, zerlegt, um Wertstoffe wie Aluminium oder Kupfer verkaufen zu können. Der Reste werden verbrannt, dabei entstehen hochgiftige Stoffe, welche die Luft und den Boden kontaminieren. Laut Greenpeace wurden im Boden teilweise um den Faktor 100 erhöhte Werte von Blei gefunden, aber auch Kadmium oder Phtalate. Greenpeace fordert seit langer Zeit, dass die Elektrobranche Altgeräte kostenlos zurücknimmt und Recyclingprogramme entwickelt (Bildquelle: Greenpeace).

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