Core i5 schlägt Core i7 - In Spielebenchmarks

Ein Lynnfield-Prozessor mit 2,66 GHz schlägt einen ebenso getakteten Core i7 920 in Spielebenchmarks.

von Georg Wieselsberger,
31.05.2009 10:34 Uhr

AnandTech hat ein ausführliches Preview des neuen Lynnfield-Prozessors von Intel online gestellt. Verwendet wurde dabei ein Sample mit 2,66 GHz, das entgegen der ab September erhältlichen Verkaufsversionen bei dieser Taktrate auch HyperThreading unterstützt. Offiziell erhalten erst Lynnfields ab 2,8 GHz diese Funktion. Doch gerade bei Spielen zeigt sich, dass HyperThreading oft eher schadet als nutzt, so auch in den Spiele-Benchmarks, die AnandTech veröffentlicht hat.

Bei Fallout 3 erreichte der Lynnfield bei 1680x1050 und mittleren Details 78 Bilder pro Sekunde bei aktiviertem HT, ohne waren es 79,1.Wesentlich deutlicher ist der Unterschied des CPU-Benchmarks von Far Cry 2 bei gleichen Einstellungen. Hier erreicht der Prozessor 68,6 FPS ohne HT, mit HT sind es nur noch 65,1 FPS. Ohne HyperThreading schlägt der 2,66 GHz schnelle Lynnfield den Core i7 920 mit der gleichen Taktfrequenz knapp, und alle anderen Prozessoren im Test deutlich: ein 3 GHz schneller Core 2 Quad Q9650 erreicht nur 61,9 FPS, der 3,2 GHz schnelle AMD Phenom II X4 955 nur 51,2 FPS. In Crysis Warhead kann sich der Lynnfield mit und ohne HT vor den Core i7 920 und den Phenom II X4 955 setzen.

Bedenkt man den Preis von nur 196 US-Dollar, den der neue Prozessor bei Erscheinen kosten soll, dürfte diese CPU für Spieler, die sich ein neues System kaufen wollen, sehr attraktiv werden. In Anwendungs-Benchmarks fällt der Lynnfield teilweise hinter den Core i7 920 oder den Phenom II X4 zurück.

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