Counter-Strike: Global Offensive - Während Summer Sale nicht verschenkbar

Valve hat für den Shooter Counter-Strike: Global Offensive im Rahmen des Summer Picnic Sales 2016 die Möglichkeit ausgesetzt, das Spiel zu verschenken. Als Grund vorgeschoben wird eine Stärkung der Community, Spieler vermuten aber ein Kampf gegen Online-Marktplätze wie G2A.

von Stefan Köhler,
24.06.2016 13:36 Uhr

Counter-Strike: Global Offensive hat ein Problem mit Cheatern und Smurfs. Die Keys werden günstig von Online-Marktplätzen gekauft, die von Privatleuten bestückt werden. In Zukunft dürfte die Option flachfallen - während des Summer Sales lässt sich der Shooter nicht mehr verschenken.Counter-Strike: Global Offensive hat ein Problem mit Cheatern und Smurfs. Die Keys werden günstig von Online-Marktplätzen gekauft, die von Privatleuten bestückt werden. In Zukunft dürfte die Option flachfallen - während des Summer Sales lässt sich der Shooter nicht mehr verschenken.

Counter-Strike: Global Offensive kann im Rahmen des Summer Picnic Sales 2016 nicht an andere Spieler verschenkt werden. Die Option wurde gezielt deaktiviert, erklärt Valve-Mitarbeiter Ido Magal.

Der Preis ist während des Summer Sales um 50 Prozent reduziert, statt 13,99 Euro werden nur 6,99 Euro verlangt. Laut Valve bewirkt die Möglichkeit des Verschenkens nicht den gewünschten Effekt:

"CS:GO kann im Rahmen des Sales nicht verschenkt werden. Unser Ziel mit Sales ist ein Wachstum der Community und die Vergangenheit hat gezeigt, dass neue Nutzer normalerweise dann das Spiel länger spielen, wenn sie es sich selbst gekauft haben."

Bei der Community stieß die Erklärung auf Skepsis. Warum sollte es Valve schließlich kümmern, wer ein Spiel verschenkt und wie viel es dann wirklich gespielt wird?

Vermutet wird eher eine Kampfansage an Online-Marktplätze wie G2A. Die prominente Plattform wurde erst kürzlich vom Indie-Entwickler tinyBuild ins Rampenlicht gerückt, weil G2A angeblich Betrügern eine Plattform biete. Von G2A distanzieren sich derzeit auch bekannte Nutznießer, unter anderem gab der YouTuber JackFrags an, dass er die Kooperation einstellen werde.

Im Falle von CS:GO wird der Einkauf als Geschenk genutzt, um Keys für die Zeit nach dem Sale zu horten. Später wird der Shooter dann zum niedrigen Preis an Spieler verkauft, die damit entweder Smurf-, oder Cheater-Accounts erstellen. Für die Erklärung gibt es aber natürlich keine Beweise.

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