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Auf geht's

Crasher im Test - Auf Crashkurs im Niemandsland

Mit schwer bewaffneten Vehikeln umherflitzen und Gegner zerbröseln klingt nach Spaß. Warum das Action-Rennspiel Crasher trotz guter Spielbalance nicht in Fahrt kommt, zeigt unser Test.

von Tilman Blanke,
03.03.2011 11:18 Uhr

In Crasher bekämpfen sich waffenstarrende Vehikel in vier Arenen – schnelle, unkomplizierte Gefechte, die an das unlängst gestartete Bloodline Champions erinnern. Nur eben mit Autos statt Helden. Der Entwickler Punchers Impact verzichtet dabei auf übermäßige Komplexität und setzt auf fertig ausdifferenzierte Fahrzeuge, die Spezialfähigkeiten einer Blechschleuder lassen sich weder austauschen noch verbessern. Im Mehrpieler-Modus schießen, sprengen und rammen wir uns in Teams von maximal fünf Mitgliedern zum Sieg. Vorausgesetzt, wir finden auf den leergefegten Servern überhaupt Mitspieler.

Crasher - Screenshots ansehen

Gute Spielbalance

Die fünfzehn Vehikel in Crasher verteilen sich auf sechs Fahrzeugklassen. Entweder feuern wir mit Fernkampfzerstörern aus allen Rohren oder scheuen als Nahkampfzerstörer bei Rammattacken keinen Blechkontakt. Panzer verursachen eine Menge Schaden, während Verteidiger mit defensiven Fähigkeiten wie Schutzschilden ausgestattet sind. Reparateure und Fallensteller unterstützen das Team, indem sie Klapperkisten wieder zusammenflicken oder dem Feind Minen vor die Motorhaube legen. Die sechs Klassen spielen sich erfreulich unterschiedlich und fördern teambasiertes Vorgehen. Allerdings machen die Unterstützerklassen erst ab vier Spielern pro Team Sinn, da sie im direkten Kampf meist den Kürzeren ziehen.

Der Gegner schützt sich mit einem Schutzschild. Im unteren Bildschirmbereich überblicken wir Lebenspunkte und Energie für Spezialfähigkeiten.Der Gegner schützt sich mit einem Schutzschild. Im unteren Bildschirmbereich überblicken wir Lebenspunkte und Energie für Spezialfähigkeiten.

Jedes Fahrzeug verfügt über vier individuelle Fähigkeiten, die sich weder verbessern noch wechseln lassen. Einzig die Standard-Bordwaffe, ein Raketenwerfer, kann beispielsweise gegen eine Gatling oder einen Flammenwerfer ausgetauscht werden.

Dank Geschwindigkeitsboost überspringen wir Lavabecken und rauschen in Sekunden zu umkämpften Kartenregionen. Jede Blechschleuder können wir außerdem mit freischaltbaren Boni auf den eigenen Kampfstil abstimmen. Entweder brettern wir dann schneller durch die Arenen oder panzern unsere Blechkarre besser gegen Angriffe. Insgesamt sind die sechs Fahrzeugklassen sowie die individuellen Fähigkeiten der einzelnen Vehikel gut ausbalanciert. Vor allem im Spiel 5v5 ist keine Karre zu stark noch völlig überflüssig, sodass der Sieg allein vom taktischen Vorgehen abhängt.


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