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Creative Fatal1ty Gaming Mk II - Guter Klang günstig

Mit dem Fatal1ty Gaming Mk II besetzt Creative die Lücke zwischen Billig-Headsets und der teuren Oberklasse. Im Test überzeugt uns der Kompromiss aus Qualität und Preis.

von Florian Klein,
20.09.2010 09:00 Uhr

Fatal1ty Gaming Mk IIFatal1ty Gaming Mk II

Wie bereits mit dem beliebten Vorgänger Fatal1ty Gaming besetzt Creative mit dem 45 Euro teuren Fatal1ty Gaming Mk II die Lücke zwischen absoluten Billig-Headsets um die 20 Euro und den hörbar besser klingenden, aber auch deutlich kostspieligeren Vertretern um die 80 Euro.

Die Ausstattung des Stereo-Headsets beschränkt sich auf das sinnvolle Minimum: eine Kabelfernbedienung für Laustärkeregelung und Mikrofonstummschaltung sowie ein hochklappbarer, flexibler Mikrofonarm. Das 2,5 Meter lange Kabel mit 3,5-mm-Klinkensteckern reicht für alle gewöhnlichen Anschlussszenarien und wirkt relativ stabil. Ebenso ist die gesamte Verarbeitung des Creative Fatal1ty Gaming Mk II solide, wenn auch nicht wirklich hochwertig. Der Kopfbügel etwa besitzt einen integrierten Stahlkern für höhere Stabilität und Bruchsicherheit, einige außer Sicht liegende Kanten sind andererseits nicht abgerundet und deshalb leicht scharf. Zum Glück kommen Sie mit diesen im Alltagsbetrieb nicht in Berührung. Der flexible Mikrofonarm übersteht auch Stürze ohne abzubrechen, lässt sich aber nicht individuell einstellen.

Beim Tragekomfort gibt es wenig zu bemängeln. Die Ohrmuscheln sind weich gepolstert und schirmen Umgebungsgeräusche gut ab, wärmen die Ohren aber nach und nach spürbar auf. Der Kopfbügel lässt sich präzise anpassen, könnte allerdings etwas dicker gepolstert sein - im Test mussten ihn etwas weiter einstellen, sonst drückte er nach einiger Zeit spürbar.

Klang Spiele

KabelfernbedienungKabelfernbedienung

Im Test mit aktuellen Spielen zeigt sich, dass Creative nicht an der falschen Stelle gespart hat. Vor allem wuchtige Klangkulissen setzt das Fatal1ty Gaming Mk II gemessen am Preis von 45 Euro imposant und sehr druckvoll in Szene. Auf gehobenen Lautstärkeeinstellungen vibrieren die Ohrhöhrer bei jeder Explosion und jedem Granateinschlag spürbar, aber ohne störende Verzerrungen mit. Filigrane und vielschichtige Soundkompositionen löst das Headset zufriedenstellend auf, ohne dabei wichtige Details zu verschlucken. Richtig wohl fühlt sich das Fatal1ty Gaming Mk II aber in klanggewaltigen Action-Krachern, wo die teils eingeschränkte Dynamik nicht auffällt.

Dank den etwas überbetonten Höhen verstehen Sie ihre Freunde im Voice-Chat dabei stets gut, und das Mikrofon des Fatal1ty Gaming Mk II überträgt Ihre Kommentare klar verständlich. Die Mikrofone teurerer Headsets bieten dabei aber teils mehr Detailtreue, störendes Knacksen und Kratzen kam im Test aber nicht vor.


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