Creative - X-Fi auch als Software

Wie ExtremeTech in einem Interview mit zwei Creative -Mitarbeitern und einem Vorab-Test herausfand, plant Creative mit X-Fi MB eine Softwareversion der X-Fi-Technik. Durch die zunehmende Konkurrenz durch immer besser werdende Onboard-Soundcodecs und die Audioschnittstellen von Windows Vista ist die Existenz hardwarebeschleunigter Soundkarten bedroht. Inzwischen sind auch laut George Thorn von Creative selbst bei 3D-Audio mit 64 Kanälen in Software nur noch 5% Prozessorlast zu verzeichnen, bei High-End-CPUs noch deutlich weniger. X-Fi MB soll dementsprechend alle Algorithmen für X-Fi-Karten auf Standard-Prozessoren umsetzen. Dazu muss allerdings auch der auf dem Mainboard installierte Codec mit X-Fi MB kompatibel sein. Wie Creative die Software vertreiben wird und ob sich die Firma langfristig sogar aus dem Hardware-Geschäft mit Soundkarten verabschieden wird, ist noch unbekannt.

von Georg Wieselsberger,
28.03.2008 12:33 Uhr

Wie ExtremeTech in einem Interview mit zwei Creative-Mitarbeitern und einem Vorab-Test herausfand, plant Creative mit X-Fi MB eine Softwareversion der X-Fi-Technik. Durch die zunehmende Konkurrenz durch immer besser werdende Onboard-Soundcodecs und die Audioschnittstellen von Windows Vista ist die Existenz hardwarebeschleunigter Soundkarten bedroht. Inzwischen sind auch laut George Thorn von Creative selbst bei 3D-Audio mit 64 Kanälen in Software nur noch 5% Prozessorlast zu verzeichnen, bei High-End-CPUs noch deutlich weniger. X-Fi MB soll dementsprechend alle Algorithmen für X-Fi-Karten auf Standard-Prozessoren umsetzen. Dazu muss allerdings auch der auf dem Mainboard installierte Codec mit X-Fi MB kompatibel sein. Wie Creative die Software vertreiben wird und ob sich die Firma langfristig sogar aus dem Hardware-Geschäft mit Soundkarten verabschieden wird, ist noch unbekannt.


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