CTX EX1300F

Der CTX 1300F bietet eine riesige Bildfläche und eine gute Farbwiedergabe in Spielen, Texte wirken allerdings etwas matschig. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.

19.03.2003 13:07 Uhr

Für 580 Euro bietet der Röhrenmonitor EX1300F von CTX satte 21 Zoll Bildschirmdiagonale. Vergleichbar große TFT-Displays schlagen mit mindestens 800 Euro zu Buche, gleich teure 17-Zoll-TFT-Display bieten rund zwei Zoll weniger sichtbare Bilddiagonale. Achtung: Wenn Sie häufig die Auflösungen wechseln, bleiben Röhrenmonitore die erste Wahl. Denn TFTs erreichen nur in ihrer nativen Auflösung die maximale Schärfe. Der EX1300F hat eine plane Bildröhre und schafft bis zu einer Auflösung von 1280 mal 1024 Pixeln flimmerfreie 105 Hz Bildwiederholrate. Die von CTX empfohlene 1600er-Stufe stellt er lediglich mit 90 Hz dar, die maximale Auflösung von 1800 mal 1440 Bildpunkten nur mit 75 Hz. Im gut strukturierten OSD-Menü bestimmen Sie Helligkeit, Farbintensität, Geometrie und Bildposition. Der EX1300F hat zusätzlich zum VGA-Eingang einen BNC-Anschluss für bessere Bildqualität, das passende Kabel kostet rund 15 Euro.

Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Das hohe Gewicht von 30 Kilogramm macht den CTX-Monitor für LAN-Parties ungeeignet, der Platzbedarf auf dem Schreibtisch ist riesig. Im Vergleich zu den besten 19-Zoll-Monitoren in unseren Einkaufsführer hat der EX1300F eine leicht matschige Schriftdarstellung. Das strengt auf Dauer die Augen an. Wenn Sie also oft längere Texte schreiben, sollten Sie besser zu einem guten 19-Zöller greifen. Alternativ wählen Sie ein gestochen scharfes, aber fast doppelt so teures 19-Zoll-TFT-Display wie den Samsung 191T AP (1.100 Euro). In Spielen gefiel uns die Farbbrillanz des CTX-Geräts, die leicht indifferente Textdarstellung stört hier ohnehin nicht. Insgesamt ist der EX1300F ein knapp überdurchschnittlicher Monitor mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.


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