Dark Void - Fliegender Held räumt im Bermudadreieck auf

von Petra Schmitz,
23.08.2008 19:42 Uhr

Wenn Pilot Will im Actionspiel Dark Void sein Jetpack anschmeißt, sieht das verflixt nach The Rocketeer (Comic-Serie aus den 80ern und Film von 1991) aus. Die Anleihen können kaum verleugnet werden. Anders allerdings als in The Rocketeer muss der Held in Dark Void nicht gegen Schurken in den 1930ern anfliegen, sondern gegen Aliens. Die findet Will im so genannten Void, einer Parallelwelt, in die er bei einem Absturz über dem Bermudadreieck hinein gerät.

Ähnlich wie Damnation setzt auch Dark Void voll auf die Faszination von Höhe. Der Held muss mit Hilfe seines Jetpacks ständig absurde Steigungen meistern. Damit ein Gefühl für den Anstieg auf Seiten des Spielers entsteht, bleibt die Kamera dabei nicht einfach hinter Will und präsentiert den Mann vor einer Felswand. Die Perspektive verschiebt sich so, dass Sie nach oben schauen -- eine sehr gute Idee. Will saust mit Jetpack von Vorsprung zu Vorsprung und muss sich dabei seiner Haut erwehren. Denn auf den Absätzen lauern immer wieder Feinde auf ihn. Die kann er wegballern oder -- was deutlich cooler ist -- in einem Nahkampfangriff über die Klippe ziehen. Uns fehlte in solchen Momenten der anschließende Blick nach unten, dem fallenden Gegner hinterher.

Im Laufe des Spiels lässt sich das Jetpack übrigens aufrüsten. Kann der Held zu Beginn nur kurze Abschnitte damit fliegen, entwickelt sich das Ding hinterher zu einem wahren Düsenflugzeug in Rucksackformat. Blöd nur: Für actionreiche Luftkämpfe taugt das Ding wenig. Deswegen schnappt sich Will zuweilen eines der Alien-Fluggeräte. Und zwar mitten in der Luft.

Wer einen Eindruck vom Spiel in bewegten Bildern bekommen möchte, schaut sich die fast 14 Minuten lange Videopräsentation der Entwickler dazu an.

Dark Void soll im kommenden Frühjahr erscheinen.

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