»Das Ende des PCs« - Nur noch 49% der Speicherchips in PCs verbaut

Der langen Geschichte »Das Ende des PCs« kann ein weiterer Absatz hinzugefügt werden, der diesmal aber Fakten enthält.

von Georg Wieselsberger,
17.09.2012 14:24 Uhr

Die meisten Abgesänge auf den PC basieren auf persönlichen Meinungen von Analysten, Firmenchefs oder Entwicklern. Doch aktuelle Daten lassen zumindest erahnen, dass der PC weniger wichtig wird, als er es die letzten Jahrzehnte war und das immer schneller.

Wie IHS iSuppli meldet, wurden erstmals weniger als 50 Prozent aller DRAM-Speicherchips für PCs verwendet. Im 2. Quartal 2012 lag der Anteil bei 49 Prozent, was laut iSuppli vor allem deswegen bemerkenswert ist, da PCs noch nie so niedrig lag und die letzten Jahre meistens um 55 Prozent pendelte. Die Tendenz steigt sogar steil nach unten und soll Ende 2013 sogar nur noch knapp 43 Prozent erreichen.

Stattdessen werden immer mehr Speicherchips für mobile Geräte wie Smartphones und Tablets benötigt. Auch wenn der PC-Markt viel zu groß ist, um von einem »Ende« in absehbarer Zeit zu sprechen, zeigen diese Marktdaten doch zumindest, dass andere Geräte immer wichtiger werden. Für die meisten Nutzer dürfte aber ein Smartphone oder ein Tablet in nächster Zeit kaum den PC ersetzen, sondern ergänzen.


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