Das Ende des PCs - Selbst IBM sieht schwarz für den PC

Einer der wichtigsten IBM-Entwickler, die den PC zu dem gemacht haben, was er wurde, sieht das Ende des PCs kommen.

von Georg Wieselsberger,
11.08.2011 13:16 Uhr

Für Mark Dean, der vor rund 30 Jahren bei IBM am ersten IBM PC/AT und vielen wichtigen technischen Fortschritten des PCs gearbeitet hat, hat der PC trotz der großen Verbreitung keine Zukunft mehr.

In einem Blogeintrag schreibt Dean, dass er nie gedacht hätte, den Untergang des PCs mitzuerleben. Doch inzwischen ist er überzeugt, dass der PC anderen überholten Technologien wie Elektronenröhren, Schreibmaschinen, Schallplatten, Röhrenmonitoren und Glühbirnen folgen wird. Allerdings wird der PC seiner Ansicht nach nicht durch die hochgelobten Smartphones oder Tablets ersetzt, obwohl er selbst nun hauptsächlich ein Tablet verwendet.

Stattdessen würden sich eher die Vorstellungen über die Rolle der Computer ändern, die den größten Einfluss auf Wirtschaft und Gesellschaft dort haben, wo Menschen und Ideen zusammentreffen. IBM selbst hat seine PC-Sparte schon 2005 an Lenovo verkauft, eine damals überraschende Entscheidung, die laut Dean zeigt, dass IBM auch in der Nach-PC-Ära an der Spitze steht.


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