»Das Ende des PCs« - Verkäufe brechen wegen fehlender Upgrade-Gründe ein

Laut den Marktforschern von IDC hat der PC-Markt in diesem Jahr den schlimmsten Absturz der Geschichte erlebt – und steht so gut oder schlecht da wie vor fünf Jahren.

von Georg Wieselsberger,
03.12.2013 14:35 Uhr

Der PC-Markt ist 2013 stark eingebrochen - auf den Stand von 2008.Der PC-Markt ist 2013 stark eingebrochen - auf den Stand von 2008.

In diesem Jahr wird der Absatz von neuen PCs laut den Marktforschern von IDC um 10,1 Prozent fallen, wobei vor allem Verbraucher sich so stark wie noch nie zuvor beim Kauf neuer Rechner stark zurückhalten. In diesem Segment sinken die Verkaufszahlen sogar um rund 15 Prozent, während Unternehmen nur 5 Prozent weniger PCs kaufen.

Für IDC-Analyst Jay Chou ist das Problem der geringen Nachfrage nach neuen Rechnern auch darin begründet, dass es »kaum Gründe gibt, ein älteres System zu ersetzen«. Der PC ist aber weiterhin der wichtigste Computer und wird pro Tag länger genutzt als Tablets oder Smartphones. Diese beiden Sparten nehmen vor allem günstigen PCs und Notebooks Marktanteile weg, während der Bereich der Spiele-PCs weitgehend stabil bleibt.

Erst ab 2017 sollen sich die PC-Verkäufe langsam wieder erholen, bis dahin aber weiter sinken. Die aktuellen Verkäufe von 314,8 Millionen Desktop-PCs und Notebooks im Jahr 2013 entsprechen laut PCWorld übrigens in etwa den Zahlen aus dem Jahr 2008. Auch damals war das Ende des PCs laut vielen Analysten nahe.

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