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Auf geht's

Das hat Google mit Chrome vor - Gegen Firefox 4 und Internet Explorer 9

Chrome wird immer beliebter. Google zufolge nutzen weltweit bereits 120 Millionen Anwender den Konkurrenten von Internet Explorer, Firefox & Co.

von Daniel Behrens,
12.02.2011 08:40 Uhr

Googles Browser Chrome ist schnell und schlank. Das liegt auch mit daran, dass er vom Funktionsumfang her auf das Wesentliche reduziert ist. Daher wird sich daran auch nicht grundlegend etwas ändern. Einige kleine, aber wirkungsvolle Funktionserweiterungen entwickeln die Google-Programmierer aber kontinuierlich. Auch an der Geschwindigkeit schrauben sie immer weiter. Die aktuelle, stabile Version von Chrome enthält bereits einige Beta-Funktionen, die jedoch standardmäßig deaktiviert sind.

Einen Ausblick auf die Zukunft zu Chrome zu werfen, ist relativ einfach: Geben Sie in die Chrome-Adresszeile »about:flags« ein und drücken Sie Return. Sie landen nun auf einer internen Seite, die mehrere Funktionen auflistet, die sich im Test-Stadium befinden und die Sie einzeln aktivieren können. Nach dem Klick auf »Aktivieren« bei einem oder mehreren Einträgen müssen Sie den Browser neu starten. Google weist aber darauf hin, dass die Funktionen Fehler haben können und möglicherweise die Stabilität des Browsers beeinträchtigen. Zum Recherchezeitpunkt dieses Artikels waren dies die interessantesten Beta-Funktionen

Google Cloud Print

Mit diesem Dienst können Sie Ihre Drucker im Internet verfügbar machen: Wenn Sie Google Cloud Print aktivieren, erscheint in der Chrome-Konfiguration (»Optionen, Details«) die Schaltfläche »Bei Google Cloud Print anmelden«. Wenn Sie darauf klicken und im Folgenden Ihre Google-Benutzerdaten eingeben, werden Ihre an den PC angeschlossenen Drucker über das Internet verfügbar gemacht, sofern der Computer eingeschaltet ist. Sie können dann mit jedem internet-tauglichen Gerät, zum Beispiel auch einem Smartphone, von überall aus Druckaufträge abschicken. Noch ist das aber weitgehend Zukunftsmusik, denn noch befindet sich dieser Service im Entwicklungsstadium und kann nur in Verbindung mit Googles Betriebssystem Chrome OS benutzt werden. Zukünftig soll es aber vermehrt Web-Anwendungen geben, die diesen Service nutzen. Das Problem, dass der PC, an dem der Drucker hängt, eingeschaltet sein muss, will Google ebenfalls lösen. Und zwar dadurch, dass es zukünftig netzwerkfähige Drucker sowie kleine, günstige Printserver mit integriertem Google-Cloud-Print-Unterstützung geben wird.

Seitliche Tabs

Statt waagerecht wird die Tab-Leiste senkrecht angezeigt. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen Tab und klicken auf »Seitliche Tabs verwenden«.

Tabbed Settings

Chrome zeigt den Konfigurationsdialog nicht mehr in einem eigenen Fenster an, sondern auf einem Browser-Tab.

Google Instant

Bereits während Sie eine URL in die Adresszeile eintippen, wird die entsprechende Web-Seite geladen. Bei bekannten, bereits besuchten Adressen, die durch die automatische Vervollständigung beim Tippen ergänzt werden, geschieht dies sofort. Bei neuen URLs startet der Ladevorgang unmittelbar, nachdem Sie das letzte Zeichen der Domain-Endung eingegeben haben. Handelt es sich nicht um eine URL, sondern einen Suchbegriff, erscheint schon während der Eingabe eine dynamische Google-Ergebnisseite mit den Treffern für die bis dahin eingegeben Buchstaben.

Remoting

Dabei handelt es sich um eine Art Fernzugriff. Mit Chrome für Windows gibt man dabei über sein Google-Konto seinen Desktop oder bestimmte Anwendungen frei. Mit Googles Betriebssystem Chrome OS kann man dann übers Internet auf den (eingeschalteten) Windows-PC und die dort installierten Anwendungen zugreifen. Bisher scheint die Funktion aber noch nicht generell freigeschaltet zu sein: In unserem Test akzeptierte Chrome keinen unserer Google-Accounts.

XSS Auditor

Laut Beschreibungstext handelt es sich hierbei um eine Sicherheitsfunktion, die vor Website-übergreifenden Script-Attacken (Cross-Site Scripting, XSS) schützen soll.

Disable outdated Plug-Ins

Gleicht die Versionsnummern von installierten Plug-ins wie Flash mit einer Internet-Datenbank ab und deaktiviert die Plug-Ins, wenn die installierte Version bekannte Sicherheitslücken enthält. Der Nutzer erhält einen Hinweis mit der Option, die Plug-ins zu aktualisieren.

GPU Accelerated Compositing

Mit der Technologie 3D CSS ist es möglich, interaktive Animationen zu erstellen, die ohne den Flash-Player wiedergegeben werden können. Die Funktion »GPU Accelerated Compositing« verlagert die Berechnung der Animationen auf den Grafikprozessor, damit sie flüssiger laufen und der Hauptprozessor entlastet wird.

WebGL

Bei WebGL handelt es sich um eine Grafikschnittstelle und -Bibliothek wie OpenGL, die hardwarebeschleunigte Grafikdarstellung im Browser ermöglicht. Auch anspruchsvolle 3D-Spiele sollen sich damit zukünftig im Browser spielen lassen.

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