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Dead Space 2 - Klappe auf, die Zweite

Des Alptraums zweiter Teil: Isaac Clarke kämpft und schneidet sich wieder mit stahlharten Nerven durch verlassene, dunkle Gänge und allerlei Ausgeburten der Hölle.Wie er das empfindet, kann er uns jetzt sogar selbst sagen.

von Stefan Dworschak,
14.08.2010 10:26 Uhr

Was war Isaac Clarke in Dead Space doch für ein zäher Kerl! Da sah sich der Ingenieur, der eigentlich für Reparaturen auf die USG Ishimura geschickt wurde, bereits fünf Minuten nach Spielbeginn alptraumhaften Mutanten gegenüber und gab dennoch keinen Ton von sich. Kein Schrei des Entsetzens kam über seine Lippen, nicht das kleinste Schaudern verriet uns seine Gefühlslage.

Dead Space 2 - Screenshots ansehen

In Dead Space 2 haben die Entwickler dem wehrhaften Isaac nun eine Stimme spendiert, damit der Kampfingenieur uns und die anderen Charaktere an seinem Seelenleben teilhaben lassen kann. So werden wir bald noch viel intensiver erleben, wie es sich anfühlt, wenn man stundenlang einsam und verlassen durch eine stockdunkle Station voller bizarrer Monster hetzt.

Das Fürchten gelernt

Den ganz großen Schock hat er mittlerweile überstanden. Isaac Clarke kennt seine Gegner und weiß, wie er sie bekämpfen kann. Das heißt nun nicht, dass er in Rambo-Manier ohne mit der Wimper zu zucken anstürmende Horden über den Jordan schickt, doch kämpft er sich zunächst ziemlich abgebrüht durch die von Gegnern verseuchten Levels.

Er will endlich echte Antworten auf die schockierenden Vorkommnisse des ersten Teils. Im Vergleich zur finsteren Ishimura mit ihren fensterlosen, verwinkelten Gängen vermittelt die »The Sprawl« genannte Minenstation auf einem der Saturnmonde ein viel stärkeres Gefühl für die Umgebung. Ob Isaac durch Sicherheitsglas hinaus auf die beeindruckende Skyline blickt oder durch eine gotisch angehauchte Kathedrale der Unitologen wandelt: Die verschiedenen Bereiche von The Sprawl besitzen ihre eigene Stimmung und erzeugen damit stärker den Eindruck einer riesigen Stadt mit ihren unterschiedlichen Vierteln.

Fenster vermitteln tolle Aus- und Durchsichten, haben daneben aber auch eine spielerische Funktion und lassen sich wie andere Objekte nun zerstören. So kann der Spieler in Dead Space 2 das Vakuum nutzen, um größere Gruppen von Necromorphs ziemlich grob aus der Station abzusaugen. Allerdings gelten die Gesetze der Schwerkraft auch für Isaac Clarke, dem nur wenige Sekunden bleiben,um das Leck per Notschalter zu schließen – ein nettes Minispiel im Horror-Alltag.

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