Defiance - Massenentlassung bei Entwickler Trion Worlds

Defiance- und Rift-Entwickler Trion Worlds hat zahlreiche Mitarbeiter entlassen. Zu den konkreten Zahlen schweigen sich die Kalifornier zwar aus, laut diversen Quellen sollen aber etwa 100 Mitarbeiter betroffen sein.

von Sebastian Klix,
18.05.2013 13:12 Uhr

Trion Worlds bestätigte zahlreiche Entlassungen, nannte aber keine konkreten Zahlen. Man geht derzeit von etwa 100 Mitarbeitern aus.Trion Worlds bestätigte zahlreiche Entlassungen, nannte aber keine konkreten Zahlen. Man geht derzeit von etwa 100 Mitarbeitern aus.

Wie mehrere Websites unabhängig voneinander berichteten, wurden beim kalifornischen Entwickler-Studio Trion Worlds zahlreiche Angestellte entlassen. Betroffen sollen laut mehreren Quellen 70 Prozent des Unternehmens sein beziehungsweise etwa 100 Mitarbeiter.

Die Niederlassung in San Diego, welche für den vor gut einem Monat erschienenen Multiplayer-Shooter Defiance verantwortlich ist, soll sogar mehr oder weniger komplett dicht gemacht worden sein. Eine offizielle Bestätigung steht hier aber bisher aus.

Berichten von IGN zufolge wurde das Personal regelrecht aus dem Gebäude »eskortiert«. Dies hat ein Trion-Sprecher mittlerweile allerdings abgestritten. Auch wollte man keine konkreten Zahlen bezüglich der Entlassungen bestätigen, gab aber an, dass man sich tatsächlich von einer nicht gerade kleinen Menge an Angestellten trennte.

»Um Trion in einer sich rasch verändernden Branche besser positionieren zu können, haben wir unsere Teams reorganisiert und erweitern unser Free2Play-Angebot.«, heißt es da freundlich formuliert.

Weiter geht man vor allem auf den angeblichen Erfolg von Defiance ein. Das Spiel konnte in den letzten 5 Wochen zwar tatsächlich über 1 Million registrierte Spieler verzeichnen, allerdings munkelt man recht offen, dass Trion alles andere als zufrieden mit dem Start ist. Auch die erste Erweiterung Storm Legion zum Online-Rollenspiel Rift, welches demnächst in den Free2Play-Betrieb wechselt, soll sich hinter den Erwartungen verkauft haben.

Die verkleinerten Teams sollen trotzdem weiter fleißig an neuen Inhalten für Defiance werkeln. Auch auf die anderen internen Projekte wie etwa End of Nations, um welches es seit einigen Monaten sehr ruhig geworden ist, sowie die Weiterentwicklung von Rift sollen die Entlassungen keinen Einfluss haben. Beim Rift-Team mussten allerdings sowieso bereits Ende 2012 etwa ein Drittel der Belegschaft (40 Angestellte) ihren Hut nehmen.

Quelle: Gamasutra

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