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Der Aufstieg von Valve - Teil 1: Mit der Brechstange

Zwei Microsoft-Millionäre gründen ein Entwicklerstudio ohne feste Hierarchien - die Keimzelle einer Weltmacht. Wir blicken zurück auf den Aufstieg von Valve.

von Heinrich Lenhardt,
02.01.2016 11:00 Uhr

Eines der mächtigsten Unternehmen im Spielemarkt benimmt sich wie ein exzentrisches Indie-Studio. Oder, böse gesagt: wie ein Haufen Kommunisten. Es gibt weder Aktionäre noch Quartalsberichte, dafür sind die Angestellten am Unternehmen beteiligt. Der Verzicht auf Abteilungszuordnungen, Hierarchien und Job-Bezeichnungen wird in einem Leitfaden für neue Mitarbeiter schonend erklärt: »Niemand ist dein Boss - und Gabe am allerwenigsten.« Jener Gabe, dem mehr als die Hälfte der Firmenanteile gehören und der 2012 in die Milliardärsrangliste des US-Magazins Forbes aufgenommen wurde.

Jener Gabe, der vor fast 20 Jahren den gut dotierten Manager-Job bei Microsoft hinschmiss, um mit seinem Freund und Kollegen Mike Harrington ein Spielestudio zu gründen. Ein Studio namens Valve, aus dem durch eine Verkettung von Genialität, Glück und vor allem der Kraft von Online-Communitys die Antriebs(dampf)maschine der PC-Spielebranche wurde. Valve beginnt als Keimzelle von Visionären – und wird eines Tages den PC-Markt beherrschen wie kein anderes Unternehmen zuvor.

Dass Valve mit Half-Life einen legendären Actionklassiker entwickelt hat, ist nämlich fast nebensächlich. Denn der ist nicht das wichtigste Produkt des Unternehmens. Die bei ihrem Start belächelte Onlineplattform Steam läutete eine neue goldene Ära der PC-Spiele ein, bescherte unabhängigen Entwicklern einen Vertriebskanal und seinen Kunden Schnäppchenpreise. Inzwischen gibt es rund 142 Millionen aktive Steam-Konten, fast 7.000 Spiele sind auf der Plattform erhältlich. Marktforschungsinstitute schätzen, dass etwa 75 Prozent aller digitalen PC-Spieleverkäufe über Steam laufen.

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