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Auf geht's

Seite 3: Der Bahngigant im Test - Der Zug ist abgefahren

Neue Sprache, neue Szenarios, alte Technik

Neben Artdink selbst hat sich auch Publisher UIG redlich bemüht, den sperrigen A-Train der europäischen Kundschaft näher zu bringen. Das Spiel ist wahlweise auf Englisch oder (etwas holprigem) Deutsch spielbar. Dazu wurden die Geldmengen leicht angepasst (die Japaner müssen gar Billionen Yen zusammenraffen) und auf Euro umgestellt.

Attraktiver wird die Grafik kaum. Dank unverschämter Hardwareanforderungen müssen Detailgrad und Auflösung auf vielen Rechnern trotzdem heruntergeschraubt werden.Attraktiver wird die Grafik kaum. Dank unverschämter Hardwareanforderungen müssen Detailgrad und Auflösung auf vielen Rechnern trotzdem heruntergeschraubt werden.

Vor allem aber kamen zwei nette Spezialszenarios hinzu: Einmal sollen wir ein verschlafenes österreichisches Tal auf Vordermann bringen, einmal als Europäische Zentralbank das bankrotte Griechenland retten. Zynischerweise lässt sich der leere hellenische Geldbeutel am besten mit schlichter Aktienspekulation wieder langsam füllen.

Weniger nett: Im Vergleich zum Original hat UIG sowohl die Zahl der kauf- als auch gleichzeitig einsetzbaren Zug-, LKW- und Busmodelle drastisch gekürzt. Spielerisch hat dies allerdings kaum Auswirkungen, da sich die meisten Modellein A-Train 9 sowieso kaum unterscheiden.

Die Einförmigkeit gilt – zumindest optisch – auch für einen Großteil der Gebäude. Überhaupt reißt die Präsentation keine Bäume aus. Die Attraktivität der Szenarios reicht je nach Kombination aus Bebauung und Gelände von »noch akzeptabel« bis »grausam«, technisch wirkt Der Bahngigant mindestens zehn Jahre veraltet.

Es lässt sich beliebig nah ans Geschehen heranzoomen, was man angesichts der bescheidenen Grafik aber selten freiwillig macht.Es lässt sich beliebig nah ans Geschehen heranzoomen, was man angesichts der bescheidenen Grafik aber selten freiwillig macht.

Auch der Sound pluckert mehr als spärlich aus den Boxen, gelegentlich untermalt von klimpernder Kaufhausmusik. Die Hardwareanforderungen sind angesichts dessen ziemlich heftig: Bei hoher Auflösung und vollem »Detail«-Grad braucht es schon einen schnellen Dualcore-Prozessor samt halbwegs dicker, aktueller Grafikkarte.

Ein klarer Pluspunkt ist dagegen der Karteneditor. Die originelle Idee dahinter: Er verhält sich komplett wie das eigentliche Spiel. Man erstellt also, ausgehend von rund einem halben Dutzend Vorlagen, seine eigene Karte und fängt auf dieser an zu spielen.

Zu einem beliebigen Zeitpunkt speichert man sein Spiel ab und weist es als neues Szenario aus. Stellschrauben wie die Geldmenge werden zurückgesetzt, das Spiel hat keine »Historie«, etwa bei den ganzen Wirtschaftsdaten. Leider beschränkt sich der Karteneditor selbst auf das Senken und Anheben von Gelände.

3 von 4

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