Der Internet-Hyperchonder - Microsoft erforscht Cyberchondrie

Forscher bei Microsoft haben in einer Studie festgestellt, dass Suchanfragen im Internet zur Selbstdiagnose von Krankheiten oft dazu führen, dass die Sucher die schlimmsten Möglichkeiten für sich selbst als zutreffend erkennen.

von Georg Wieselsberger,
26.11.2008 14:01 Uhr

Forscher bei Microsoft haben in einer Studie festgestellt, dass Suchanfragen im Internet zur Selbstdiagnose von Krankheiten oft dazu führen, dass die Sucher die schlimmsten Möglichkeiten für sich selbst als zutreffend erkennen. Suchmaschinen würden bei Anfragen zu Symptomen schwere Erkrankungen mindestens so oft aufführen wie harmlose Beschwerden, die jedoch in der Realität wesentlich häufiger hinter den Symptomen stecken. Forscher Eric Horvitz von Microsoft geht davon aus, dass moderne Suchmaschinen in Zukunft medizinische Anfragen erkennen und die Suchergebnisse dementsprechend anpassen, um den User nicht zuerst mit den schlimmstmöglichen Krankheiten zu konfrontieren. Ein PDF in englischer Sprache über die Erkenntnisse der Studie steht als Download bereit.

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