"Der Kampf gegen illegale Kopien ist nutzlos" - Ex-Direktor von EMI verrät seine wahre Ansicht

Per Eirik Johansen, ehemals Vorsitzender der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) und Ex-Direktor der Plattenfirma EMI, hat in einem Interview seine wirkliche Meinung zu P2P-Netzen verraten.

von Georg Wieselsberger,
13.02.2009 13:01 Uhr

Per Eirik Johansen, ehemals Vorsitzender der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) und Ex-Direktor der Plattenfirma EMI, hat in einem Interview seine wirkliche Meinung zu Filesharing und Kopierschutz verraten. Diese unterscheidet sich von der von ihm bisher öffentlich vertretenen Ansicht. Damals habe er den Standpunkt seines Arbeitgebers aus Loyalität vertreten und DRM und kopiergeschützte CDs verteidigt. Obwohl er noch immer auf dem Standpunkt steht, dass das Copyright seine Berechtigung hat, hält er den Kampf gegen illegale Kopien für nutzlos. Auch sei illegales Filesharing nicht das gleiche wie Diebstahl. Eine ganze Generation handle inzwischen gegen das Copyright und das Einzige, was man machen könne, sei nach besseren Lösungen zu suchen. Niemand habe jemals einen Kampf gegen eine neue Technologie gewonnen.

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