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Der Pate im Test - Gelungene Umsetzung der Filmvorlage

Electronic Arts' Actionspiel Der Pate macht uns im Test ein Angebot, das wir kaum abschlagen können: viel Spielspaß dank grandioser Story und abwechslungsreicher Missionen. Aber reicht es, um Mafia zu schlagen?

von Daniel Matschijewsky,
31.03.2006 12:48 Uhr

Feste im engsten Kreis der Familie sind doch was Schönes: Pistolen neben der Geburtstagstorte, Sprengstoff unter parkenden Limousinen und aalglatte Sonnenbrillenträger im Designeranzug. Gut, beim durchschnittlichen Deutschen kommt so etwas wohl eher selten vor, bei Don Vito Corleone, dem am meisten gefürchteten Paten von New York, gehören solche »Feiern« dagegen zur Tagesordnung. 1972 präsentierte Regisseur Francis Ford Coppola dem Kinopublikum einen oscarprämierten Einblick in die Welt der italienischen Mafia. Heute, über 30 Jahre später, schlüpfen Sie im Actionspiel zum Kultfilm Der Pate in die Haut eines Gangster-Laufburschen, der zum neuen Don aufsteigen will. Doch dabei spielen Sie nicht einfach nur die Story des Films nach. Stattdessen schickt Sie das Programm in eine raffiniert konstruierte Geschichte und spannende Missionen, wie sie Mafia kaum besser bieten konnte. Besonderer Reiz für Fans des Films: Die geschickte Verschachtelung von Spiel- und Filmereignissen durch Missionen und Zwischensequenzen verschafft teils spektakuläre Déjà-vu-Effekte.

Mal anders prügeln

Zu Beginn können Sie das Aussehen des Helden wie in Die Sims 2 bis ins kleinste Detail stufenlos einstellen, von der Augenbraue über die Nasenflügel und dem Bartwuchs bis zu den Mundwinkeln. Sie dürfen sogar Muttermale auf dem Gesicht verteilen. Anschließend schickt Sie das Spiel ins Tutorial, eingebettet in eine nett inszenierte Mission, in der Sie von Schlägern in einer Seitenstraße angegriffen werden.

Der Pate - Screenshots ansehen

Luca Brasi, ungeschlachter »Problemlöser« der Familie Corleone, kommt Ihnen zu Hilfe und erklärt während der Prügelei die Kampfsteuerung. Die funktioniert anders als von Mafia gewohnt: Statt mit einem Angriffs- und einem Verteidigungsknopf führen Sie Schläge aus, in dem Sie die Maus bei gedrückter Maustaste hin und her bewegen und gleichzeitig eine von drei Aktionstasten betätigen - der »True Swing« aus den Tiger Woods-Golfspielen lässt grüßen. Klingt kompliziert, ist es anfangs auch. Doch egal ob mit Tastatur oder Gamepad, Sie beherrschen das Prinzip nach ein paar Minuten und teilen gekonnt Kopfnüsse aus, zwingen Ihren Gegner auf die Knie oder schlagen ihm mit einer ordentlichen Rechten ins Gesicht. Zimperlich geht der Held dabei allerdings nicht vor. Die stets sehr derben Prügeleien (hin und wieder auch mit Frauen) sind deshalb nur für Erwachsene geeignet.

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