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Seite 4: AMDs Radeon-Treiber Catalyst erklärt - Jetzt mit Spieleprofilen

Spiele

Die »Spiele«-Einstellungen stellen den Kern des Radeon-Treibers dar, der sich auf die Leistung und Bildqualität in Spielen auswirkt. In der von uiins empfohlenen »erweiterten Ansicht« listet der Treiber schörkellos alle Einstllungen untereinander auf, ohne dabei allerdings eine Rückmeldung zu liefern, wie sich die einzelnen Optionen denn auswirken. Daher empfehlen wir am Anfang den Umweg über die »Standardansicht« zu gehen, diese aktivieren Sie am rechten Rand des CCC über den Knopf »Enstellungen«. Nun präsentiert der Treiber eine aufgeräumtere Darstellung, im Gegenzug müssen Sie aber mehr klicken.

Spieleleistung

Im Reiter Spieleleistung finden Sie drei Einstellmöglichkeiten, die »3D-Standardeinstellungen«, bei denen Sie die Art der Treiberoptimierung bestimmen können, das »Mipmapping« sowie »AMD Overdrive«, welches wir aber gesondert im Punkt »Leistung« behandeln werden.

3D-Standardeinstellungen Die 3D-Standard-Einstellungen lassen die Anpassung der Leistung & Qualität mit einem Schieberegler zu. Wir empfehlen in jedem Fall die Stufe »Qualität«.

Mipmapping Mipmapping beeinflusst die Schärfe der Texturen. Wir empfehlen in jedem Fall den Regler unangetastet auf »Qualität« stehen zu lassen.

AMD Overdrive Per AMD Overdrive können Sie Ihre Grafikkarte übertakten oder die Lüftereinstellungen beeinflussen. Allerdings sollten Sie nur dann die Regler verändern, wenn Sie wissen was Sie tun. Ansonsten droht ein Hardware-Defekt!

Bildqualität

Unter dem Menüpunkt »Bildqualität« beeinflussen Sie die Kantenglättungseinstellungen, die Art der Kantenglättung sowie den ansisotropen Filter.

Anti-Aliasing Unter Anti-Aliasing werden mehrere Verfahren zur Kantenglättung geboten. Die Steuerung kann entweder den jeweiligen Programmen überlassen oder für alle Anwendungen festgelegt werden. Je höher die gewählte Stufe, umso besser fällt die Kantenglättung aus. Allerdings sinkt gleichzeitig auch die Spieleleistung je nach Karte und Auflösung stark. Üblicherweise hat es am meisten Sinn, die Auswahl in den Spielen selbst vorzunehmen und Anwendungseinstellungen verwenden zu aktivieren. Die morphologische Filterung ist ein reiner Post-Processing-Filter, der über das Bild gelegt wird.

Anti-Aliasing-Modus Der Anti-Aliasing-Modus wählt die genutzte Methode zur Kantenglättung. Es stehen schnelles Multi-Sampling-AA unter »Leistung«, Adaptives AA mit Multi-Sampling als mittlere Einstellung und Super-Sampling-AA für hohe Qualität zur Auswahl.

Anisotropische Filterung Anisotropische Filterung (AF) verbessert die Schärfe von Texturen, was insbesondere bei entfernten Bereichen einen deutlich erkennbaren Unterschied macht. Wie bei Anti-Aliasing wirkt sich die Stärke der gewählten Einstellung direkt auf die Leistung der Karte aus – aber bei weitem nicht so stark. AF sollte ebenfalls im Spiel selbst eingestellt werden.

Weitere Einstellungen wie Tesselation oder Angaben zu Treiberoptimierungen sowie VSync-Modi finden Sie nicht in der Standardansicht, dazu müssen Sie wieder per »Einstellungen« rechts oben im Treiber-Fenster auf die »Erweiterte Ansicht« umschalten.

Tessellation kann aus relativ einfachen Objekten wesentlich komplexere Strukturen berechnen und so ein einfaches Drahtgitter-Gebirge aus der Nähe zu einem sehr detailreichen Bergmassiv werden lassen. Hohe Tessellation-Stufen fordern aber extrem viel Rechenleistung. Daher bietet das CCC hier eine Einstellmöglichkeit. So kann entweder das Spiel selbst die Kontrolle übernehmen, der Nutzer die Tessellation-Stufe selbst einstellen oder aber mit »AMD optimiert« die Auswahl dem Treiber überlassen. Laut AMD sind besonders hohe Tessellation-Stufen oft unnötig, werden vom Spieler nicht wahrgenommen und können daher ohne merkbare optische Einbußen niedriger eingestellt werden. Welche Einstellung hier am besten ist, hängt sowohl von der Leistungsfähigkeit der Grafikkarte als auch von den Anforderungen des Spielers an die Grafik ab.

Catalyst A.I. kann durch Treiberoptimierungen eine bessere Leistung erreichen, ohne dass dabei die Bildqualität deutlich leidet. Sofern die Funktion aktiviert ist, kann zwischen »Leistung« und »Qualität« und »hohe Qualität« gewählt werden. »Leistung« bietet die beste Performance bei kleineren Abstrichen bei der Bildqualität, »Qualität« aktiviert viele AMD-Optimierungen, die sich kaum auf die Bildqualität auswirken sollen und »hohe Bildqualität« deaktiviert diese Optimierungen komplett. CrossfireX -Systeme benötigen Catalyst A.I. für volle Leistung. Die Oberflächenformatoptimierung wirkt sich laut AMD nur auf ältere Titel aus und Probleme bei deren Bildqualität aus.

»Auf vertikalen Neuaufbau warten« bietet mehrere Einstellungen. »Immer aus« bietet die beste Leistung, kann jedoch aufgrund des nicht synchronisierten Bildaufbaus für störende Bildverschiebungen (Tearing) sorgen - vor allem in Konsolen-Umsetzungen ein häufig auftretendes Problem. »Aus, falls nicht von Anwendung festgelegt« deaktiviert die Synchronisation, solange ein Programm keine andere eigene Einstellung besitzt. »Ein, falls nicht von Anwendung festgelegt« aktiviert das Warten auf den Bildaufbau, es sei denn, ein Programm deaktiviert diese Funktion. »Immer Ein« bietet die beste Darstellung, kann jedoch die Leistung der Grafikkarte verringern.

OpenGL-Einstellungen: Dreifachpufferung verbessert die Leistung in OpenGL-Anwendungen, wenn das Warten auf den vertikalen Neuaufbau aktiviert ist.


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