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Deutscher Computerspielpreis 2010 - Alle Preisträger der Gala-Veranstaltung

In neun von zehn Kategorien wurde der Deutsche Computerspielepreis 2010 vergeben. Die von der Jury gewählten Preisträger sorgten aber nicht nur auf der Veranstaltung selbst für gehobene Augenbrauen.

von Michael Obermeier,
30.04.2010 10:51 Uhr

Am Donnerstagabend wurde zum zweiten Mal in neun Kategorien von den Branchenverbänden BIU, BVDW und G.A.M.E. sowie der Bundesregierung der Deutsche Computerspielpreis verliehen. Stattgefunden hat die Veranstaltung, die von Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit und dem Bundesbeauftragten für Kultur und Medien Bernd Neumann eröffnet wurde, im Berliner Kongresszentrum. Der Preis wird von neun vierköpfigen Fachjurys vergeben, die endgültige Entscheidung fällt aber eine von Politikern dominierte Hauptjury. Je nach Kategorie ist der Preis unterschiedlich hoch dotiert. Doch selbst das kleinste Preisgeld fällt mit 15.000 Euro noch sehr großzügig aus.

Die 100.000 Euro-Prämie für die begehrteste Kategorie »Bestes Deutsches Spiel« sicherten sich der Entwickler Related Designs und der Publisher Ubisoft mit dem Aufbauspiel Anno 1404. Doch nicht nur in Deutschland, auch international räumte Ubisoft mit Anno ab: »Dawn of Discovery« - so heißt das Aufbauspiel in den USA – gewann den Preis » Bestes Internationales Spiel«. Pikant: Zunächst waren Dragon Age: Origins und Uncharted 2 in dieser Kategorie nominiert, offenbar hatte sich die Jury aber aufgrund des Gewaltgrades beider Titel dazu entschlossen, Anno stattdessen als internationales Spiel nachzunominieren. Ebenfalls nicht wirklich nachvollziehbar: Das Adventure The Whispered World war zunächst als »Bestes Kinderspiel« nominiert, gewinnt durch eine Nachnominierung aber den Preis »Bestes Jugendspiel« (und damit 75.000 Euro). Zwar erlebt darin der Clown Sadwick ein Abenteuer in Zeichentrick-Grafik, die tragische Handlung richtet sich aber eher an ältere Semester.

Die weiteren Preisträger: Giana Sisters (Bestes mobiles Spiel - 50.000 Euro), ExperiMINTe (Bestes Serious Game - 50.000 Euro), WeWaii (Bestes Browsergame - 50.000 Euro), Night of Joeanne (Bestes Konzept aus Studentenwettbewerb - 35.000 Euro) und Capt’n Sharky (Bestes Kinderspiel -75.000 Euro). Der Preis in der Kategorie »Bestes Online Lernspiel« wurde in diesem Jahr mangels Teilnehmern nicht vergeben.

Auf Seite 2 der Meldung lesen Sie alle Preisträger im Überblick. Außerdem lesen Sie eine Kolumne zur Preisverleihung von Michael Trier hier auf GameStar.de.

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