DFI - Ende eines Mainboard-Herstellers? (Update)

Mehrere Webseiten melden, dass DFI im Januar seinen Geschäftsbetrieb im Bereich Verbraucher-Mainboards einstellen wird.

von Georg Wieselsberger,
23.12.2009 15:01 Uhr

Die bisherigen Bestände an Mainboards sollen noch verkauft werden, es wird aber keinen Nachschub und keine neue Produktion mehr geben.

DFI war viele Jahre lang zwar einer der kleineren Hersteller, konnte sich jedoch durch gute Produkte immer wieder einen guten Namen machen. Als kleines Unternehmen soll DFI jedoch an der Wirtschaftskrise besonders gelitten haben. Sollten sich diese Meldungen als wahr herausstellen, verliert die Branche einen weiteren bekannten Namen nach dem Ende von Abit.

Bisher gibt es aber keine offizielle Bestätigung dafür, doch dass es um DFI nicht gut stehen würde, war bereits seit einiger Zeit immer wieder zu hören.

Update 23. Dezember 2009

Wie Fudzilla meldet, ist man bei DFI über derartige Gerüchte überrascht, denn dieses Thema sei überhaupt noch nie an der Tagesordnung gewesen.

Man arbeite nach wie vor an neuen Produkten und BIOS-Updates, beispielsweise für den Intel Core i7 980X, der nächstes Jahr erscheinen soll oder an Mainboards, die sowohl den Intel-Chipsatz P45 als auch den ION von Nvidia enthalten.

Auch an neuen AMD-Mainboards mit noch nicht offiziellen Chipsätzen wie dem RS890 arbeite man bei DFI. Dementsprechend kann man die Gerüchte wohl als falsch bezeichnen.

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