Diablo 3 - Blizzard von Reaktionen auf Online-Zwang überrascht

Der Entwickler Blizzard Entertainment hätte nicht mit derart viel Kritik am Online-Modell des kommenden Action-Rollenspiels Diablo 3 gerechnet und verteidigt das Konzept.

von Julian Freudenhammer,
05.08.2011 11:40 Uhr

Die permanente Internetverbindung von Diablo 3 hat laut Blizzard nichts mit DRM-Maßnahmen zu tun.Die permanente Internetverbindung von Diablo 3 hat laut Blizzard nichts mit DRM-Maßnahmen zu tun.

Wie wir bereits in unserer ausführlichen Vorschau erklären, wird das Action-Rollenspiel Diablo 3 eine dauerhafte Internetverbindung voraussetzen. Wie die Website Eurogamer.net berichtet, zeigt sich Robert Bridenbecker von Blizzard von den negativen Reaktionen der Spielerschaft überrascht. »Wir nutzen Online Gameplay seit 15 Jahren. Mit World of Warcraft, unseren Wurzeln im Battle.net und jetzt mit Diablo 3. Dieser Schritt liegt in der Natur der Industrie.«

Viele Spieler vermuten hinter Blizzards Entscheidung einen Versuch Videospielpiraterie zu bekämpfen, dies sei aber nie die Intention des Unternehmens gewesen so Bridenbecker. » Es ging uns ausschließlich um die Features und darum die eigentlichen Spiel-Systeme wie die Charaktere sauber zu halten. Wir garantieren dadurch, dass es keine Hacks und duplizierte Items geben wird. All diese Dinge waren Teil der Diskussion, aber die ganze Kopierschutz- und Piraterie-Geschichte hat uns wirklich nicht dazu gebracht.«

» Unsere Video-Vorschau zu Diablo 3 auf GameStar.de anschauen

Bridenbecker sei selbst kein Fan von DRM-Systemen, aber wenn es einen wirklich überzeugenden Grund gebe eine dauerhafte Internetverbindung zu benötigen, und dadurch das Gameplay verbessert wird, sei das Großartig.

Diablo 3 - Screenshots ansehen


Kommentare(258)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.