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Auf geht's

Die besten PC-Upgrades - CPU, RAM und Mainboard Februar 2018

Es muss nicht immer gleich ein kompletter neuer PC sein. Wir empfehlen CPU-Upgrade-Pakete zum Aufrüsten mit Intel Core i- oder AMD Ryzen-Prozessoren in verschiedenen Preiskategorien.

von Christoph Liedtke,
15.02.2018 17:12 Uhr

Wenn die CPU aufgerüstet werden soll, wird oft auch ein neues Mainboard und je nach Alter der vorhandenen Hardware zudem ein neuer Kühler und neuer Arbeitsspeicher fällig. Um Ihnen den Neukauf möglichst einfach zu machen, empfehlen wir deshalb komplette Upgrade-Pakete.Wenn die CPU aufgerüstet werden soll, wird oft auch ein neues Mainboard und je nach Alter der vorhandenen Hardware zudem ein neuer Kühler und neuer Arbeitsspeicher fällig. Um Ihnen den Neukauf möglichst einfach zu machen, empfehlen wir deshalb komplette Upgrade-Pakete.

Update Februar 2018:
Wir haben unsere Kaufberatung zu den besten CPU-Upgrades aktualisiert. Da Intels flotte Coffee-Lake-Prozessoren inzwischen alle zu guten Preisen verfügbar sind, gibt es einige Veränderungen.

Bedenkt beim Aufrüsten allerdings, dass im April die Nachfolger der ersten Ryzen-Generation erscheinen. Vor allem, wenn ihr den Kauf eines AMD-Systems plant, lohnt es sich daher, noch ein paar Wochen damit zu warten. Außerdem werden in den nächsten Wochen weitere Coffee-Lake-Modelle erwartet, wobei vor allem die neuen Pentium-Prozessoren für Spieler mit kleinem Budget (beziehungsweise für das 200-Euro-Paket aus diesem Artikel) interessant sein dürften.

Trotz neuer Hardware sind die CPU-Sicherheitslücken Meltdown und Spectre weiterhin ein Thema. Ersteres betrifft nach aktuellem Stand alle seit 1995 ausgelieferten Intel-Prozessoren (außer Itanium-Modelle und vor 2013 produzierte Atom-CPUs). Letzteres betrifft dagegen die meisten aktuellen Prozessoren – inklusive CPUs von AMD. Mehr Informationen hierzu und wie ihr euch am besten dagegen schützt, lest ihr in unserem Artikel Benchmarks zu Meltdown und Spectre - Wie groß ist der Leistungsverlust?.

Solange die Grafikkarte noch schnell genug ist, genügt es für einen Spiele-PC oft vollkommen, mit einem Upgrade-Paket aus Prozessor, Kühler, Mainboard und RAM den eigenen Rechner aufzurüsten. Denn häufig stecken im alten PC neben dem Gehäuse noch ein ausreichend leistungsfähiges Netzteil, SSDs und Festplatten, die ihr noch nicht ersetzen müsst.

Intels aktuelle Coffee-Lake-Prozessoren (Core i 8xxx) werden wie die Vorgänger Broadwell, Skylake und Kaby Lake im 14 Nanometer Verfahren gefertigt. Sie haben einen gesteigerten Takt und vor allem maximal sechs statt nur maximal vier Kerne zu bieten. Wie der Vorgänger setzt dabei auch Coffee Lake auf den Sockel 1151, bislang ist allerdings nur der relativ teure Z370-Chipsatz verfügbar (was sich spätestens Anfang des zweiten Quartals 2018 ändern sollte).

AMDs Ryzen-Prozessoren sind seit März 2017 als Ryzen 7 mit jeweils acht Kernen erhältlich. Die R7-CPUs können 16 Threads gleichzeitig bearbeiten. Dazu kommen die Ryzen-5-CPUs mit vier bis sechs Kernen samt virtueller Kernverdoppelung sowie die Ryzen-3-CPUs mit jeweils vier Kernen und Threads, wobei die frisch erschienenen Ryzen-APUs 2400G und 2200G sogar über eine flotte integrierte Vega-GPU verfügen (siehe auch unseren Test des Ryzen 5 2400G).

Mit der neuen Prozessor-Generation hat AMD auch eine neue Plattform namens AM4 mit unterschiedlichen Chipsätzen veröffentlicht. Mainboards mit B350-Chipsatz sind dabei eine gute und günstige Wahl für Ryzen, wenn ihr zwar übertakten möchtet, aber kein SLI-Gespann aus zwei Geforce-Karten nutzt. Crossfire für Radeons wird dagegen von den meisten B350-Boards unterstützt. Nvidias SLI wird dagegen größtenteils nur auf dem teuren X370-Chipsatz angeboten. Wenn ihr ohne Taktanhebung auskommt und euch auch mit weniger Ausstattung zufrieden gebt, ist der A320-Chipsatz die günstigste Wahl für ein AM4-System.

Da AMDs Mitte 2017 erschienenen Threadripper-CPUs mit bis zu 16 Kernen erst ab mindestens 400 Euro zu haben sind, während für ein Modell mit mehr als acht Kernen sogar mindestens 640 Euro fällig werden, empfehlen wir sie an dieser Stelle nicht, zumal Spiele von einer so hohen Kernzahl (noch) nicht profitieren. Ähnliches gilt für Intels High-End-Plattform um den Sockel 2066 und Prozessoren wie den Core i9 7900X.

200-Euro-Paket

• Prozessor Sockel 1151 – Intel Pentium Gold G4560


Die Pentium-Prozessoren von Intel verfügen seit einiger Zeit über Hyperhtreading und die virtuelle Kernverdoppelung. Deshalb führt für Spieler, die ein eher kleines Budget haben, kaum ein Weg an den Pentium-CPUs vorbei. Momentan ist dabei der Pentium Gold G4560 für etwa 50 Euro die beste Wahl. Der G4600 taktet zwar 100 MHz höher, einen Aufpreis von 15 Euro ist das aber nicht wirklich wert. Über Intels Turbo-Boost für höhere Taktraten unter Last verfügen die Pentium-Prozessoren nicht, insgesamt bieten sie aber trotzdem zum kleinen Preis eine ordentliche Leistung in Spielen.

Ebenfalls eine Option: Die Ryzen-3-Prozessoren von AMD. In Spielen sind sie meist ähnlich flott wie der Pentium, dafür verfügen sie aber über vier Kerne. Trotz fehlender virtueller Kernverdoppelung erreichen sie in Anwendung deshalb meist eine spürbar höhere Leistung als die Pentium-Prozessoren. Ihr Preis ist dafür aber mit ungefähr 100 Euro (Ryzen 3 2200G) respektive 120 Euro (Ryzen 3 1300X) auch höher. Der 2200G verfügt dabei über eine relativ flotte integrierte Grafikeinheit, mit der das Spielen in niedrigen bis mittleren Details in Full HD meist möglich ist – bei geringen Ansprüchen an die Optik kann man sich dadurch den Kauf einer zusätzlichen Grafikkarte sparen (wobei die im Falle eines CPU-Upgrades für einen Spiele-PC ohnehin bereits meist vorhanden sein dürfte).

Für ein günstiges CPU-Upgrade stellen außerdem die neuen i3-Prozessoren von Intels Coffee-Lake-Generation (Core i3 8000) eine mögliche Wahl dar. Sie besitzen wie die Ryzen-3-CPUs vier echte Kerne, allerdings liegt der Preis beim momentan günstigsten Modell mit 100 Euro klar höher als beim Pentium. Ein weiterer Haken: Noch gibt es nur recht hochpreisige Coffee-Lake-Mainboards mit Z370-Chipsatz (ab ca. 110 Euro). Andere Chipsätze zu niedrigeren Preisen erwarten wir zum Beginn des zweiten Quartals 2018. Bis es soweit ist, fällt Coffee Lake damit etwas zu teuer für das 200-Euro-Paket aus.

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• Prozessor-Kühler – Intel Boxed-Kühler

Beim günstigsten Upgrade-Paket verzichten wir aus Kostengründen auf einen separat erworbenen Kühler und verwenden stattdessen das beim Prozessor mitgelieferte Boxed-Modell. Wer etwas mehr Geld ausgeben kann, der greift aber besser zu einer leiseren Alternative wie zum Beispiel dem Arctic Freezer 7 Pro Rev. 2 für ungefähr 17 Euro.

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• Mainboard Sockel 1151 – MSI B250M Pro-VDH

Bei der Hauptplatine haben wir uns für das preiswerte MSI B250M Pro-VDH mit dem namensgebenden B250-Chipsatz entschieden. Für den Anschluss von SATA3-Festplatten stehen sechs Ports zur Verfügung, außerdem sind extern immerhin drei USB-3.0-Buchsen und sogar ein USB-Typ-C-Anschluss vorhanden. In Sachen Arbeitsspeicher werden maximal 64,0 GByte DDR4-RAM mit einer Taktrate von 2.400 MHz unterstützt, außerdem ist ein M.2-Port vorhanden, der mit vier PCIe-3.0-Leitungen angeschlossen ist.

Genügt euch die Performance des empfohlenen Pentium-Prozessors irgendwann nicht mehr, ist es außerdem möglich, flottere Prozessoren der Core i3 bis i7-Reihe der Kaby-Lake-Generation (Core i-7000-Modelle) nachzurüsten.

Entscheidet ihr euch stattdessen für eine Ryzen-CPU, empfehlen wir das vergleichbar ausgestattete MSI B350 PC Mate für ungefähr 80 Euro.

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• Arbeitsspeicher DDR4-2400 – G.Skill NT Series 8,0 GByte Kit

Falls möglich sollten in einem aktuellen Spiele-PC mindestens 8,0 GByte RAM verbaut sein, im besten Fall sogar 16,0 GByte. Da Arbeitsspeicher durch eine hohe Nachfrage von verschiedenen Seiten aus momentan aber ziemlich teuer ist, entscheiden wir uns bei den beiden günstigeren Upgrade-Paketen vorerst für 8,0 GByte.

Die Taktrate des G.Skill-Speichers beträgt 2.400 MHz, insgesamt bietet das Modul ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Um später von 8,0 GByte auf 16,0 GByte aufrüsten zu können, bleiben außerdem zwei zusätzliche RAM-Slots frei.

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