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Auf geht's

Die besten PC-Upgrades - CPU, RAM und Mainboard September 2017

Es muss nicht immer gleich ein kompletter neuer PC sein. Wir empfehlen CPU-Upgrade-Pakete zum Aufrüsten mit Intel Core i- oder AMD Ryzen-Prozessoren in verschiedenen Preiskategorien.

von Christoph Liedtke,
20.09.2017 13:11 Uhr

Wenn die CPU aufgerüstet werden soll, wird oft auch ein neues Mainboard und je nach Alter der vorhandenen Hardware zudem ein neuer Kühler und neuer Arbeitsspeicher fällig. Um Ihnen den Neukauf möglichst einfach zu machen, empfehlen wir deshalb komplette Upgrade-Pakete.Wenn die CPU aufgerüstet werden soll, wird oft auch ein neues Mainboard und je nach Alter der vorhandenen Hardware zudem ein neuer Kühler und neuer Arbeitsspeicher fällig. Um Ihnen den Neukauf möglichst einfach zu machen, empfehlen wir deshalb komplette Upgrade-Pakete.

Update September 2017:
Wir haben unsere Kaufberatung zu den besten CPU-Upgrades aktualisiert. Beim Kauf eines der Upgrades im Bereich ab 600 Euro sollten Sie aber bedenken, dass Intels Coffee-Lake-CPUs für den 5. Oktober 2017 erwartet werden. Sie bringen erstmals sechs Kerne außerhalb des sehr teuren High-End-Segments mit sich und könnten AMDs Ryzen-Prozessoren das Leben schwerer machen. Im Anschluss an unseren Test von Coffee Lake werden wir diese Kaufberatung zeitnah erneut aktualisieren.

Solange die Grafikkarte noch schnell genug ist, genügt es für einen Spiele-PC oft vollkommen, mit einem Upgrade-Paket aus Prozessor, Kühler, Mainboard und RAM den eigenen Rechner aufzurüsten. Denn häufig stecken im alten PC neben dem Gehäuse noch ein ausreichend leistungsfähiges Netzteil, Festplatten und Laufwerke, die Sie noch nicht ersetzen müssen.

Intels aktuelle Kaby-Lake-Prozessoren (Core i5/i7 7xxx) werden wie die Vorgänger Broadwell und Skylake im 14 Nanometer Verfahren gefertigt und haben einen deutlich gesteigerten Takt im Vergleich zu Skylake. Wie der Vorgänger setzt auch Kaby Lake auf den Sockel 1151 und wird mit unterschiedlichen Mainboard-Chipsätzen angeboten.

Neben dem für Übertakter notwendigen Z270-Chipsatz gibt es auch günstigere Mainboards mit H270- und B250-Chipsatz, die vor allem bei den verfügbaren Anschlüssen einsparen. Die Kaby Lake-Platinen unterstützen nur noch DDR4-Arbeitsspeicher und sind offiziell mit einem Takt von bis zu 2.400 MHz kompatibel, können in der Regel aber auch mit schnellerem RAM umgehen.

AMDs Ryzen-Prozessoren sind seit Anfang März erhältlich als Ryzen 7 mit jeweils acht Kernen, die R7-CPUs können jeweils 16 Threads gleichzeitig bearbeiten. Dazu kommen die Ryzen-5-CPUs mit vier bis sechs Kernen samt virtueller Kernverdoppelung sowie die Ryzen-3-CPUs mit jeweils vier Kernen und Threads.

Mit der neuen Prozessor-Generation hat AMD auch eine neue Plattform namens AM4 mit unterschiedlichen Chipsätzen veröffentlicht. Mainboards mit B350-Chipsatz sind dabei eine gute und günstige Wahl für Ryzen, wenn Sie zwar übertakten möchten, aber kein SLI-Gespann aus zwei Geforce-Karten nutzen. Crossfire für Radeons wird dagegen von den meisten B350-Boards unterstützt. Nvidias SLI wird dagegen größtenteils nur auf dem teuren X370-Chipsatz angeboten. Wenn Sie ohne Taktanhebung auskommen und sich auch mit weniger Ausstattung zufrieden geben, ist der A320-Chipsatz die günstigste Wahl für ein AM4-System.

200-Euro-Paket

• Prozessor Sockel 1151 – Intel Pentium G4560

Seitdem Intel den Pentium-Prozessoren per Hyperthreading eine virtuelle Kernverdoppelung spendiert, führt für Spieler mit einem kleinen Budget kaum ein Weg am Pentium G4560 vorbei. Seine beiden Kerne takten mit 3,5 GHz, einen Turbo-Boost gibt es nicht. Dennoch bietet er zum kleinen Preis von 80 Euro gute Spiele-Performance und ist deshalb unsere aktuelle Empfehlung im günstigsten Upgrade-Paket.

Die bisherige Empfehlung in Form des AMD FX 6300 ist aufgrund der alternden AM3-Plattform nicht mehr zeitgemäß. Da der Pentium G4560 auf Mainboards mit Sockel 1151 setzt, ist es außerdem vergleichsweise einfach möglich, den PC bei Bedarf mit einer schnelleren CPU wie dem Core i5 7500 oder sogar i7 7700K aufzurüsten.

AMDs Ryzen 3 1200 ist mit vier echten Kernen und einer ähnlichen Spieleleistung eine durchaus sinnvolle Alternative für den Pentium, allerdings kostet er etwa 100 Euro statt nur 80 Euro.

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• Prozessor-Kühler – Intel Boxed-Kühler

Um etwas mehr Geld für die in Spielen sehr wichtige Grafikkarte übrig zu lassen, verzichten beim kleinsten Upgrade auf einen zusätzlichen Prozessorkühler und setzen stattdessen auf das bei der CPU mitgelieferte Modell. Eine günstige und merklich leisere Alternative ist der Arctic Freezer 7 Pro Rev. 2 für etwa 17 Euro.

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• Mainboard Sockel 1151 – MSI B250M Pro-VDH

Das günstige MSI-Board mit dem B250-Chipsatz überzeugt mit guter Ausstattung, inklusive sechs SATA3- und drei USB-3.0-Schnittstellen sowie einen USB-Typ-C-Anschluss. Das Mainboard unterstützt bis zu 64,0 GByte DDR4-Arbeitsspeicher mit 2.400 MHz und besitzt einen M.2-Port, der dank vier PCIe-3.0-Leitungen entsprechende SSDs besonders schnell anbindet. Falls Ihnen die Leistung des vorgeschlagenen Pentium-Prozessors in der Zukunft nicht mehr ausreicht, können Sie auch andere Intel Prozessoren der Core-i3- bis -i7-Reihe nachrüsten.

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• Arbeitsspeicher DDR4-2400 – G.Skill NT Series 8,0 GByte Kit

In vielen Spielen reichen 4,0 GByte RAM zwar immer noch aus, um störende Nachladeruckler zu verhindern und besser für die Zukunft gerüstet zu sein setzen wir aber auf 8,0 GByte. Der G.Skill-Speicher ist dabei mit 2.400 MHz getaktet und bietet ein sehr gutes Preis-/Leistungs-Verhältnis, für späteres Aufrüsten bleiben zwei RAM-Slots frei.

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