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Auf geht's

Die besten SSDs für Spieler - Kaufberatung SSDs September 2017

Neben Grafikkarte und Prozessor bringt keine andere Komponente einen solchen Leistungsschub wie eine SSD. Wir haben die besten Vertreter für Sie zusammengestellt - inklusive M.2-SSDs.

von Christoph Liedtke,
11.09.2017 15:02 Uhr

Unseren Preis-Leistungs-Tipp Crucial MX300 gibt es in vielen Kapazitäten, die Leistung liegt am SATA-3-Limit und die MX300 ist zugleich noch günstig zu haben.Unseren Preis-Leistungs-Tipp Crucial MX300 gibt es in vielen Kapazitäten, die Leistung liegt am SATA-3-Limit und die MX300 ist zugleich noch günstig zu haben.

Crucial MX300 bei Amazon holen

Die Zeiten, in denen Solid State Disks ein quasi unbezahlbares Statusobjekt waren, sind längst vorbei: Der Preisverfall hält stetig an, mittlerweile liegt der Preis bei unter 30 Cent pro Gigabyte. Ihr Geld ist hier sehr gut investiert, vor allem wenn Grafikkarte und CPU schon auf aktuellem Stand sind und bislang nur herkömmliche Festplatten in Ihrem PC zum Einsatz kommen, lohnt sich der Kauf einer SSD. Die tägliche Arbeit mit dem Betriebssystem und Anwendungen werden stark beschleunigt, aber auch die Ladezeiten von Spielen schrumpfen oft deutlich – und Spiele verschlingen immer mehr Speicherplatz.

Bei der Schnittstelle setzen die meisten SSD-Modelle immer noch auf SATA 3, was in der Praxis maximale Datenraten von ungefähr 520 MByte pro Sekunde ermöglicht. Da ein Großteil der verfügbaren SSDs bereits an diesem Limit kratzt, unterscheiden sich SATA-3-SSDs in der Praxis nur sehr wenig voneinander. Gewichtigere Unterschiede sind dagegen eher bei Preis, Ausstattung und Garantie zu finden, diese Faktoren geben deshalb oft den Ausschlag für unsere Empfehlungen. Aufgrund ihrer mehrkanaligen Speicheranbindung arbeiten SSDs einer Modell-Reihe mit höherer Kapazität übrigens meist schneller (in der Regel beim Schreiben) als kleinere Modelle, aber auch das macht sich in der Praxis kaum bemerkbar.

M.2-SSDs auf dem Vormarsch

Samsung hat mit der SSD 960 Evo eine sehr schnelle und bezahlbare M.2-SSD mit NVMe und PCIe-3.0-x4-Anbindung im Angebot.Samsung hat mit der SSD 960 Evo eine sehr schnelle und bezahlbare M.2-SSD mit NVMe und PCIe-3.0-x4-Anbindung im Angebot.

Um die Geschwindigkeitsbegrenzung durch SATA 3 zu umgehen, sind einige Hersteller auf PCI Express ausgewichen, womit theoretisch Übertragungsraten von 3.000 MByte pro Sekunde und mehr möglich sind. Diese vor allem bei Grafikkarten übliche Schnittstelle machen sich auch die neuen Standards SATA Express und M.2 (Nachfolger von mSATA) zu Nutze, wobei sich letztere Schnittstelle in den vergangenen Monaten eindeutig durchgesetzt hat. So finden sich M.2-Anschlüsse auf aktuellen Mainboards jeglicher Preisklasse wieder.

Im Gegensatz zu den 2,5-Zoll-SATA-SSDs kommen M.2-SSDs in verschiedenen Formfaktoren auf den Markt. Die gängigste Größe ist der M.2-2280-Formfaktor. Die ersten zwei Ziffern geben die Breite, die letzten zwei die Länge der SSD in Millimeter an. Um einen möglichst schnellen Datentransfer zu gewähren, werden M.2-SSDs überwiegend mit vier PCIe-3.0-Lanes angebunden und setzen auf das NVMe-Protokoll, das bei Latenzen, Befehlsraten und Effizienz gegenüber dem AHCI-Protkoll die Nase vorn hat.

M.2-SSDs mit NVMe in der Spielepraxis

In unserem Vergleich zwischen herkömmlichen SATA-3- und M.2-NVMe-SSDs zeigen die kleinen Neulinge, dass sie vor allem beim Lesen und Schreiben deutlich flotter als SATA-3-SSDs agieren. In den für Spieler relevanten Szenarien, wie etwa dem Starten eines Spieles oder dem Laden eines Spielstandes, sind die Unterschiede überwiegend nur mess- aber eben nicht spürbar. Die M.2-SSDs sind jeweils beim erstmaligen Starten respektive Laden flotter, aufgrund des Filecachings schmilzt der Vorsprung ab dem zweiten Durchgang dahin.

Daher können Sie auch noch auf längere Sicht problemlos weiter die SATA-3-Modelle aus unseren Empfehlungen nutzen. Falls Sie sich allerdings nicht nur primär Videospielen widmen und Ihr PC täglich größere Datenmengen liest und schreibt, könnte eine M.2-SSD mit NVMe-Protokoll die Produktivität ungemein erhöhen. Hierzu würden Sie ein Mainboard mit M.2-Port benötigen, möglich ist auch das Nachrüsten per PCIe-Adapterkarte.

The Witcher 3
Spiel starten

  • 1. Start
  • 2. Start
Samsung SSD 960 Pro 512 GByte / PCIe 3.0 (x4)
13,0
11,2
Toshiba OCZ RD400 512 GByte / PCIe 3.0 (x4)
13,4
11,3
Crucial BX200 480 GByte / SATA3
15,8
11,3
  • 0,0
  • 4,0
  • 8,0
  • 12,0
  • 16,0
  • 20,0

The Witcher 3
Spielstände laden

  • 1. Spielstand laden
  • 2. Spielstand laden
Samsung SSD 960 Pro 512 GByte / PCIe 3.0 (x4)
15,7
16,0
Toshiba OCZ RD400 512 GByte / PCIe 3.0 (x4)
15,9
16,1
Crucial BX200 480 GByte / SATA3
16,1
16,0
  • 0,0
  • 4,0
  • 8,0
  • 12,0
  • 16,0
  • 20,0

Preis-Tipp: SanDisk SSD Plus 240 GB

Eine mit 240 GByte Kapazität ausreichend große SSD für Betriebssystem, Anwendungen und die wichtigsten Spiele bekommen Sie schon für rund 85 Euro.

Mit Lesegeschwindigkeiten von bis zu 530 MByte pro Sekunde und 440 MB/s Schreibleistung (laut Herstellerangabe; TLC-Toggle-Controller von Toshiba) sowie einer vom Hersteller angegebenen Lebensdauer von rund 1,75 Millionen Stunden inklusive drei Jahren Garantie muss sich die günstige SSD Plus von SanDisk nicht vor der Konkurrenz verstecken.

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Schnell und günstig: Crucial MX300

Die SSDs aus Crucials MX300-Serie erweisen sich als echte Preis-Leistungs-Tipps. Hinsichtlich der Kapazität haben Sie die Wahl zwischen 275, 525, 750, 1000 und sogar 2000 GByte.

Beginnend mit der 275 GByte großen SSD für günstige 90 Euro liegt der Preis bereits unter dem Niveau früherer Einsteigermodelle. Die Crucial MX300 verwendet 3D-NAND-Speicherzellen von Micron. Wie bereits bei den Vorgängern MX100 und MX200 gibt Crucial auch auf die MX300 drei Jahre Garantiezeit - obwohl der 3D-NAND-Speicher langlebiger sein soll, als die herkömmlichen Speicherzellen. Die Lebenserwartung verändert sich ebenfalls nicht, nach wie vor setzt Crucial diese bei ausreichenden 80 TByte Schreibleistung für das kleinste Modell an. Dagegen kommt mit Marvell 88SS1074 ein neuer Controller zum Einsatz, der den 3D-NAND-Speicher steuert. Die Geschwindigkeit beträgt 530 MByte pro Sekunde beim Lesen und 500 MB/s beim Schreiben.

Für rund 145 Euro gibt es 525 GByte, die 1,0-TB-Ausführung macht bei einem Preis von 265 Euro und einer Lebenserwartung von satten 360 TBW sogar der Samsung 850 Evo und 850 Pro Konkurrenz. Eine Entscheidung für die 2,0-TB-Variante resultiert in einem Preis von 500 Euro.

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