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Arcade-Wurzeln der Spielebranche - Am Anfang war der Automat

Die Spielhallen der 1970er- und 1980er-Jahre waren die Keimzelle der globalen Spieleindustrie. Was ist aus den Pionieren, ihren Werken und der Arcade-Kultur geworden?

von Stephan Freundorfer,
08.04.2017 08:00 Uhr

Spielautomaten waren die Keimzelle der globalen Spiele-Industrie. Was ist heute aus der Szene geworden?Spielautomaten waren die Keimzelle der globalen Spiele-Industrie. Was ist heute aus der Szene geworden?

Stefan Kimmlingen ist 45, seit seiner Kindheit Gamer und seit bald 18 Jahren Besitzer eines Videospielladens in Trier. Einer, der im Schlaraffenland arbeitet, wie man meinen möchte, mit all den neuen Spielen, die Woche für Woche durch seine Finger gehen.

Doch sein ganz persönliches Paradies ist nicht der Laden oder das heimische Wohnzimmer, sondern ein 120 Quadratmeter großer Raum, der bestückt ist mit rund 50 antiken Automaten. »Als Kind war ich völlig fasziniert von Arcade-Games«, erzählt Kimmlingen. »Ich hätte es niemals für möglich gehalten, ein solches Gerät selbst zu besitzen.«

Jetzt sammelt er die unhandlichen Vergnügungsmaschinen und verfolgt dabei das Ziel, »die Geräte zu besitzen, mit denen ich besondere Erinnerungen aus der damaligen Zeit verbinde.« So dürfte es wohl den meisten Spielern gehen, die älter werden: Sie hegen ganz besondere Gefühle für eine Handvoll Titel, die sie in ihrer Kindheit oder Jugend ausgiebig gezockt und innig geliebt haben. Spiele, die sie prägten und die sie wie manche Bücher, Filme oder Songs nie mehr aus Kopf und Herz bekommen.