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Seite 4: Grafikkarten Rangliste 2017 - Kaufberatung Gaming Grafikkarten November 2017

Grafikkarten über 300 Euro

Am meisten Leistung bieten Karten über 300 Euro, die braucht Ihr aber nur für das Spielen auf mehreren Monitoren, in hohen Auflösungen oder für das Erreichen hoher Bildwiederholraten. Grafikkarten mit zwei Grafikchips auf einer Platine liefern zwar oft die höchste (Benchmark-)Leistung, sie können erfahrungsgemäß aber aufgrund der (zumindest anfangs) häufig fehlenden Treiberunterstützung nicht in allen Spielen ihr volles Potenzial ausspielen, da der Crossfire-/SLI-Modus oft erst nach Treiber-Updates oder Spiel-Patches funktioniert.

Geforce GTX 1070

Wer auch in höheren Auflösungen als Full HD aktuelle Titel in sehr hohen Details flüssig spielen will, braucht enorm viel 3D-Leistung. Genau das bietet die Geforce GTX 1070 zum noch akzeptablen Preis von mindestens 400 Euro.

Nvidias Geforce GTX 1070 nutzt wie die GTX 1080 den GP104-Grafikkern auf Basis der Pascal-Architektur. Im Vergleich zur 1080 verfügt sie jedoch über weniger Shader (1.920 statt 2.560) und besitzt 8,0 GByte GDDR5-Speicher. Der taktet mit 8,0 GHz zwar sehr schnell, kann es jedoch nicht mit den 10,0 GHz GDDR5X der GTX 1080 aufnehmen.

In unseren Spiele-Benchmarks muss sich die GTX 1070 im Vergleich nur der GTX 1080 und GTX 1080 Ti geschlagen geben. Gegen die übrigen Grafikkarten gewinnt sie allerdings klar und setzt sich über zehn Prozent vor die GTX 980 Ti als Topmodell der Vorgängergeneration. Im Test kann der Referenzlüfter der GTX 1070 Founders Edition von Nvidia nicht durchweg überzeugen. Zwar wird die Karte nicht übermäßig laut, ist unter Last aber deutlich hörbar und die GPU heizt sich auf über 80 Grad auf.

Entsprechend solltet Ihr beim Kauf zu einem Hersteller-Modell wie der Asus Geforce GTX 1070 ROG Strix OC oder zur günstigeren KFA² Geforce GTX 1070 EX greifen – die sind sowohl erheblich leiser, kühler und ein wenig schneller.

GTX 1070 Ti

Die vor kurzem veröffentlichte GTX 1070 Ti platziert sich in unserem Test erwartungsgemäß zwischen GTX 1070 und GTX 1080. Sie basiert ebenfalls auf dem GP104-Grafikchip, besitzt gegenüber der GTX 1070 aber mehr Shader- und Textur-Einheiten, beim VRAM bleibt es jedoch bei 8,0 GByte GDDR5-Speicher mit 8,0 GHz Takt.

Allerdings schreibt Nvidia die Taktraten für den Chip vor, sodass auch mit üppigen Kühlern bestückte Custom Designs mit maximal 1.607 MHz (1.683 MHz Boost) ausgeliefert werden. Dadurch will Nvidia sicherstellen, dass OC-Varianten der GTX 1070 Ti nicht schon ab Werk schneller sind als Modelle der GTX 1080. Wer derzeit also mehr Takt mit dem neuen Modell will, muss manuell übertakten.

Da die Karte noch neu auf dem Markt ist, sind die Angebote noch überschaubar und auch die Preise müssen sioch noch einpendeln. Derzeit kostet eine GTX 1070 Ti mindestens 470 Euro, einige Modelle kosten gar mehr als 500 Euro. Das ist in unseren Augen etwas zu teuer, da bereits ab 500 Euro brauchbare Modelle der GTX 1080 erhältlich sind.

RX Vega 56

Mit der vor kurzem veröffentlichten Radeon RX Vega 56 (zum GameStar-Test der RX Vega 56) hat AMD einen würdigen Gegner zu Nvidias GTX 1070 parat, zumindest mit Blick auf die Spieleleistung. Geht es um die Energieeffizienz und auch um die Lautstärke der Referenzkarte, schneidet Vega 56 nicht mehr so gut ab. Letzteres dürfte vor allem durch entsprechende Custom Designs entschärft werden, die auf mehrere große Axial-Lüfter und nicht auf einen einzigen und zudem relativ kleinen Radial-Lüfter setzen. Auf solche Modelle warten wir seit der Veröffentlichung Mitte August allerdings vergebens.

Für das Referenzdesign der RX Vega 56 wird derzeit mindestens 480 Euro fällig und ist zudem nur bei einigen wenigen Händlern erhältlich. Dieser Preis ist wie die Lautstärke und der Stromverbrauch nicht wirklich konkurrenzfähig.

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Geforce GTX 1080

Nvidias Geforce GTX 1080 kostet mindestens 500 Euro, bietet dafür im Vergleich aber auch nochmals rund 25 Prozent mehr Leistung als eine GTX 1070 und bleibt dennoch relativ sparsam beim Stromverbrauch.

Mit ihrer GP104-Grafikeinheit stellt die Geforce GTX 1080 zusammen mit der GTX 1070 die erste Spieler-Grafikkarte auf Basis der Pascal-Mikroarchitektur dar. Durch die Optimierungen und die von 28 auf 16 Nanometer geschrumpfte Strukturbreite des Chips erreicht die GTX 1080 extrem hohe Taktfrequenzen und lässt die meisten Single-GPU-Karten hinter sich, mit Ausnahme der 1080 Ti und Titan Xp. Im Vergleich zur GTX 980 Ti rechnet die GTX 1080 rund 30 Prozent schneller und setzt sich über 60 Prozent vor die GTX 980.

Trotz der brachialen Leistung verbraucht sie dabei minimal weniger als die GTX 980 und bleibt auch mit dem Radiallüfter der Founders Edition relativ leise. Hersteller-Karten wie die MSI Geforce GTX 1080 Gaming X 8G oder die Gainward Geforce GTX 1080 Phoenix Golden Sample bieten nochmals bessere Kühlsysteme und eine aufgebohrte Stromversorgung. Dadurch arbeiten die Karten auch unter Last noch leise samt niedrigen Temperaturen und takten nochmals höher. Die besten GTX 1080-Modelle im Überblick findet Ihr hier.

RX Vega 64

Eine ebenbürtige Leistung bietet AMD mit der Mitte August veröffentlichten Radeon RX Vega 64. Hinsichtlich der Spieleleistung pendelt sich die RX Vega 64 Liquid Cooled im Test zwischen einer übertakteten GTX 1080 und der Founders Edition ein. Die wassergekühlte Variante von Vega 64 besitzt einen etwas höheren Chiptakt als das herkömmlich mit Luft gekühlte Modell und ist somit ein paar Prozent schneller. Hinsichtlich des Stromverbrauchs ist Nvidia weiterhin aber klar im Vorteil, im Auslieferungszustand messen mit Vega 64 LQ unter Spielelast 461 Watt, mit einer GTX 1080 Founders Edition sind es nur 262 Watt.

Die RX Vega 64 ist derzeit ab 499 Euro zu haben, die wassergekühlte Variante kostet mindestens 680 Euro. Auch der größere Vega-Chip ist selbst 10 Wochen nach der Veröffentlichung ausschließlich im Referenzdesign mit lärmenden Radial-Lüfter zu haben, ein milder Trost hierbei ist die etwas bessere Verfügbarkeit gegenüber der RX Vega 56.

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Geforce GTX 1080 Ti

Für 4K/UHD-Auflösung mit maximalen Details benötigt es für hohe Bildraten um die 60 fps eine Geforce GTX 1080 Ti von Nvidia – der Traum von 4K bei 60 fps kostet allerdings mindestens 730 Euro.

Die auf dem Pascal GP-102 Grafikchip basierende Geforce GTX 1080 Ti von Nvidia besitzt 3.584 Shader-, 224 Textur- und 88 ROP-Einheiten. Das macht sie unter Full HD und WQHD 21 Prozent und unter 4K knapp 35 Prozent schneller als eine GTX 1080. Die Leistung reicht sogar für flüssige Bildraten in 4K bei maximalen Details, in einigen Fällen knackt sie sogar die 60-fps-Marke. Die deutlich hörbare und hitzköpfige Founders Edition der GTX 1080 Ti taktet mit 1.480 MHz / 1.582 MHz (mit Boost) und besitzt 11,0 GByte GDDR5X-Videospeicher, der mit 11.000 MHz getaktet ist.

Teurere Custom Designs wie die Aorus Xtreme Edition 11G von Gigabyte oder die Gaming X 11G von MSI zeigen, dass der GP-102-Grafikchip nicht nur schnell, sondern auch kühler und noch angenehm leise gekühlt werden kann. Das hat allerdings seinen Preis: Hochgetaktete Custom Designs mit wuchtiger Kühlung kosten mindestens 50 Euro, in der Regel aber meist 100 Euro Aufpreis gegenüber der Founders Edition. Die besten GTX 1080 Ti-Modelle im Überblick findet Ihr hier.

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