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Seite 2: Grafikkarten Rangliste 2017 - Kaufberatung Gaming Grafikkarten Juli 2017

Grafikkarten bis 150 Euro

Die Karten der Preisklasse bis 150 Euro bieten vor allem bei geringeren Auflösungen eine ausreichende Leistung. Für Gelegenheitsspieler, für ältere Titel oder einfach bei sehr stark begrenztem Budget ist die Preisklasse bis 150 Euro eine gute Option. Bei grafisch sehr anspruchsvollen, aktuellen Titeln müssen Sie auf hohe Details oder Bildverbesserungen wie Kantenglättung jedoch meist verzichten.

Radeon RX 560 (2,0 GB)

Wer beim Kauf einer neuen Grafikkarte zum Spielen so wenig wie möglich ausgeben möchte, für den ist die 100 Euro teure AMD Radeon RX 560 noch die beste Wahl.

Die Radeon RX 560 bietet für rund 100 Euro bei Auflösungen bis zu 1920x1080 Pixel in grafisch weniger anspruchsvollen Spielen und ohne Kantenglättung ausreichende Leistung. Sie nutzt den Polaris 21-Chip, der über gegenüber dem Vorgänger Radeon RX 460 vollaktiviert ist und über 1.024 Shader-, 64 Textur- und 16 ROP-Einheiten verfügt. Standardmäßig taktet die RX 560 mit 1.175 MHz (1.275 MHz Boost) höher als die RX 460, die 3D-Leistung reicht bei mittleren bis teilweise hohen Einstellungen in Full HD dann auch für etwas anspruchsvollere Titel. Allein aufgrund der nur 2,0 GByte VRAM müssen Sie häufig aber fühlbare Einschnitte bei der Performance hinnehmen.

Radeon RX 560-Modelle, wie die von uns kürzlich getestete Sapphire RX 560 Pulse mit 4,0 GByte, sind ab ungefähr 120 Euro zu haben. In diesem Preisbereich ist die Geforce GTX 1050 trotz nur 2,0 GByte VRAM aber das empfehlenswertere Modell, da sie etwas günstiger ist (110 Euro) und ein wenig besser performt.

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Geforce GTX 1050

Ab 110 Euro bekommen Sie die Geforce GTX 1050 der Pascal-Generation, die in dem unteren Preissegment nochmal etwas mehr Leistung gegenüber der RX 560 bietet.

Mit der Geforce GTX 1050 bringt Nvidia die Pascal-Architektur auch in den günstigen Einsteigerbereich, was sich vor allem in der sehr guten Energieeffizienz der GTX 1050 widerspiegelt. Sie verbraucht in etwa so viel Strom wie die 10 Euro günstigere Radeon RX 560 (2,0 GByte), ist aber rund 10 Prozent schneller. Die GTX 1050 gibt es ausschließlich mit nur 2,0 GByte Videospeicher, sie stellt aber dennoch die meisten aktuellen Titel in mittleren bis hohen Details flüssig in Full HD dar.

Allerdings gibt es einige Spiele, die mit 2,0 GByte VRAM mittlerweile sehr stark ruckeln und (wenn überhaupt) nur durch ein unverhältnismäßig starkes Senken der Details flüssig laufen. In Zukunft wird sich der Trend zu mehr benötigtem Videospeicher noch verstärken, momentan ist die GTX 1050 aber angesichts des Preises ein gutes Angebot bei engem Budget.

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Geforce GTX 1050 Ti

Ab 150 Euro bekommen Sie mit der Geforce GTX 1050 Ti ausreichend Leistung, um aktuelle Spiele in hohen Details und Full HD mit flüssigen Bildwiederholraten zu spielen.

Wem 2,0 GByte VRAM zu wenig sind und mehr Leistung benötigt, als die RX 560 mit doppelter Speichermenge bietet, findet in der Geforce GTX 1050 Ti das beste Angebot im Preisbereich bis 150 Euro. Die GTX 1050 Ti besitzt die Vorteile von Nvidias aktueller Pascal-Generation und macht damit der RX 560 mit 4,0 GByte starke Konkurrenz. Denn die GTX 1050 Ti ist in Full HD etwa 20 Prozent schneller als die RX 560 und besitzt ebenfalls 4,0 GByte VRAM, was Performance-Probleme aufgrund zu wenig Speicher in aktuellen Titeln praktisch ausschließt.

Die ab rund 150 Euro zu habende GTX 1050 Ti positioniert sich damit genau zwischen der günstigeren, aber auch spürbar langsameren RX 560 4GB (120 Euro) und der rund 55 Prozent schnelleren RX 570, die aber etwa 190 Euro kostet – verdienter Leistungs-Tipp bis 150 Euro.

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Nvidia Geforce GTX 1050 Ti im Test - Die Full HD-Grafikkarte 8:31 Nvidia Geforce GTX 1050 Ti im Test - Die Full HD-Grafikkarte


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