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Seite 3: Grafikkarten Rangliste 2017 - Kaufberatung Gaming Grafikkarten Mai 2017

Grafikkarten bis 300 Euro

Im Bereich zwischen 150 und 300 Euro liegen die Grafikkarten, die für die meisten Spieler ausreichend schnell und dabei noch finanzierbar sind. In diesem Preisbereich sind alle Grafikkarten bereits schnell genug, um aktuelle Spiele flüssig in 1920x1080 und meist maximalen Details darzustellen. Je nach Spiel sind auch bildverbessernde Optionen wie höhere Auflösungen, Kantenglättung und anisotrope Texturfilterung nutzbar.

Radeon RX 570

Ab 190 Euro bietet AMDs Radeon RX 570 viel 3D-Leistung und stellt jedes Spiel in Full HD flüssig dar. Direkter Konkurrent ist die GTX 1060 in der 3,0-GByte-Version.

Die Radeon RX 570 basiert auf der leicht überarbeiteten Polaris-20-GPU. Im Vergleich zur flotteren RX 580 wurde der Grafikchip etwas beschnitten und die RX 570 kommt analog zur RX 470 auf 2.048 Shader- und 128 Textureinheiten. Die gegenüber dem Vorgänger gestiegenen Taktraten liegen bei 1.168 MHz / 1.244 MHz (mit Boost), die Grafikkarte wird mit 4,0 oder 8,0 GByte GDDR5-Videospeicher verkauft. Es gibt von der RX 570 allerdings kein Referenzmodell und die einzelnen Hersteller bieten entsprechend angepasste Varianten der Karte an. Die von uns getestete RX570 ROG Strix OC von Asus ist flott unterwegs, aber einen Tick zu laut und mit einem Preis von derzeit rund 235 Euro zählt sie zu den teuersten Custom Designs.

Direkter Konkurrent von Nvidia ist die GTX 1060 mit 3,0 GByte Videospeicher, die Sie ebenfalls ab 190 Euro finden. Im Vergleich zum 6,0-GByte-Modell der GTX 1060 (250 Euro) halbiert sich nicht nur der Speicher, sondern die 3-GB-Version der GTX 1060 hat auch etwas weniger Shader-Einheiten und damit auch unabhängig vom Speicherausbau etwas weniger reine 3D-Leistung. Im Vergleich zur RX 570 ist die 1060 3GB in DX11-Titeln in etwa gleich schnell, in DX12-Spielen aber spürbar langsamer. In Kombination mit dem geringeren Speicherausbau empfehlen wir die RX 570 mit 4,0 GByte als die GTX 1060 mit 3,0 GByte.

Asus RX 570 ROG Strix OC bei Amazon holen

Asus RX 570 ROG Strix OC ab 235 Euro im Preisvergleich

AMD Radeon RX 500 Serie im Test - Spiele-Benchmarks zu schnellen Custom Designs der RX 580 und RX 570 AMD Radeon RX 500 Serie im Test - Spiele-Benchmarks zu schnellen Custom Designs der RX 580 und RX 570

Radeon RX 580

Für rund 260 Euro liefert die Radeon RX 580 viel Performance pro Euro und zieht in DirectX-12-Spielen auch an der teureren Geforce GTX 1060 vorbei.

AMDs ebenfalls überarbeitete Radeon RX 580 löst den Vorgänger RX 480 ab, taktet offiziell mit 1.257 MHz / 1.340 MHz (mit Boost) und ist ebenso mit 4,0 und 8,0 GByte Videospeicher ab etwa 230 Euro (4,0 GB) respektive ab 260 Euro (8,0 GB) erhältlich. Aufgrund des relativ geringen Preisunterschiedes raten wir in jedem Fall zur 8,0-GByte-Version. Im Falle der von uns getesteten Radeon RX 580 Nitro+ Limited Edition von Sapphire steigt die Leistung im Vergleich zur RX 480 dank der höheren Taktrate leicht an und zieht in Full HD und WQHD an einer Geforce GTX 980 von Nvidia vorbei.

Sapphire kült die Nitro+ L.E. zuverlässig, ist dabei hörbar, aber nicht störend laut. Der Strombedarf im Vergleich zur RX 480 ist durch das Taktplus weiter angestiegen und unter Last erheblich höher als bei Nvidias Pascal-Grafikkarten der 1000er-Serie. Die Nitro+ Limited Edition ist mit 315 Euro relativ teuer, der Blick auf andere Custom Designs lohnt sich definitiv, wir werden in den nächsten Wochen weitere RX-580-Modelle testen.

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Sapphire RX 580 Nitro+ Limited Edition ab 315 Euro im Preisvergleich

Sapphire Nitro+ Radeon RX 580 L.E. - Bilder ansehen

Geforce GTX 1060

Zwar muss sich die Geforce GTX 1060 mit 6,0 GByte in einigen DX12-Titeln der RX 580 geschlagen geben, sie arbeitet dafür unter DX11 meist schneller und verbraucht weniger Strom.

Im Vergleich zur RX 580 liefert die Geforce GTX 1060 6GB in DX12-Spielen wie Hitman niedrigere fps-Werte. Dafür liegt sie in einigen DX11-Spielen vor der AMD-Karte und übertaktete Hersteller-Modelle wie die Palit Geforce GTX 1060 Super Jetstream schieben sich nochmals weiter nach vorne. Zudem profitiert die GTX 1060 von der aktuellen Pascal-Architektur und besitzt eine hervorragende Energieeffizienz. Im Vergleich zur RX 580 braucht sie unter Last trotz besserer Performance deutlich weniger Strom. Entsprechend effizient und leise lässt sich die GTX 1060 kühlen und viele Herstellermodelle arbeiten fast geräuschlos.

Allerdings besitzt die GTX 1060 selbst in der 6,0-GByte-Version 2,0 GByte Videospeicher weniger als die RX 580 (8,0 GByte). 6,0 GByte sollten dennoch auch für künftige Titel ausreichen, von der günstigeren 3,0-GByte-Version der GTX 1060 raten wir dagegen eher ab (siehe oben).

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