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Seite 4: Grafikkarten Rangliste 2017 - Kaufberatung Gaming Grafikkarten Mai 2017

Grafikkarten über 300 Euro

Am meisten Leistung bieten Karten über 300 Euro, die brauchen Sie aber nur für das Spielen auf mehreren Monitoren, in hohen Auflösungen oder für das Erreichen hoher Bildwiederholraten. Grafikkarten mit zwei Grafikchips auf einer Platine liefern zwar oft die höchste (Benchmark-)Leistung, sie können erfahrungsgemäß aber aufgrund der (zumindest anfangs) häufig fehlenden Treiberunterstützung nicht in allen Spielen ihr volles Potenzial ausspielen, da der Crossfire-/SLI-Modus oft erst nach Treiber-Updates oder Spiel-Patches funktioniert.

Geforce GTX 1070

Wer auch in höheren Auflösungen als Full HD aktuelle Titel in sehr hohen Details flüssig spielen will, braucht enorm viel 3D-Leistung. Genau das bietet die Geforce GTX 1070 zum noch akzeptablen Preis.

Nvidias Geforce GTX 1070 nutzt wie die GTX 1080 den GP104-Grafikkern auf Basis der Pascal-Architektur. Im Vergleich zur 1080 verfügt sie jedoch über weniger Shader (1.920 statt 2.560) und besitzt 8,0 GByte GDDR5-Speicher. Der taktet mit 8,0 GHz zwar sehr schnell, kann es jedoch nicht mit den 10,0 GHz GDDR5X der GTX 1080 aufnehmen.

In unseren Spiele-Benchmarks muss sich die GTX 1070 im Vergleich nur der GTX 1080 und GTX 1080 Ti geschlagen geben. Gegen die übrigen Grafikkarten gewinnt sie allerdings klar und setzt sich über zehn Prozent vor die GTX 980 Ti als Topmodell der Vorgängergeneration. Im Test kann der Referenzlüfter der knapp 500 Euro teuren GTX 1070 Founders Edition von Nvidia nicht durchweg überzeugen. Zwar wird die Karte nicht übermäßig laut, ist unter Last aber deutlich hörbar und die GPU heizt sich auf über 80 Grad auf.

Entsprechend sollten Sie beim Kauf zu einem Hersteller-Modell wie der Palit Geforce GTX 1070 GameRock Premium Edition greifen – die ist sowohl erheblich leiser als auch kühler.

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Geforce GTX 1080

Nvidias Geforce GTX 1080 kostet mindestens 490 Euro, bietet dafür im Vergleich aber auch nochmals rund 25 Prozent mehr Leistung als eine GTX 1070 und bleibt dennoch relativ sparsam beim Stromverbrauch.

Mit ihrer GP104-Grafikeinheit stellt die Geforce GTX 1080 zusammen mit der GTX 1070 die erste Spieler-Grafikkarte auf Basis der Pascal-Mikroarchitektur dar. Durch die Optimierungen und die von 28 auf 16 Nanometer geschrumpfte Strukturbreite des Chips erreicht die GTX 1080 extrem hohe Taktfrequenzen und lässt die meisten Single-GPU-Karten hinter sich, mit Ausnahme der 1080 Ti und Titan Xp. Im Vergleich zur GTX 980 Ti rechnet die GTX 1080 rund 30 Prozent schneller und setzt sich über 60 Prozent vor die GTX 980.

Trotz der brachialen Leistung verbraucht sie dabei minimal weniger als die GTX 980 und bleibt auch mit dem Radiallüfter der Founders Edition relativ leise. Hersteller-Karten wie die MSI Geforce GTX 1080 GamingX 8G bieten nochmals bessere Kühlsysteme und eine aufgebohrte Stromversorgung. Dadurch arbeitet die MSI-Karte auch unter Last fast geräuschlos, hält die Temperaturen niedrig und taktet nochmals höher. Die besten GTX 1080-Modelle im Überblick finden Sie hier.

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Geforce GTX 1080 Ti

Für 4K/UHD-Auflösung mit maximalen Details benötigt es für hohe Bildraten um die 60 fps eine Geforce GTX 1080 Ti von Nvidia – der Traum von 4K bei 60 fps kostet allerdings mindestens 720 Euro.

Die auf dem Pascal GP-102 Grafikchip basierende Geforce GTX 1080 Ti von Nvidia besitzt 3.584 Shader-, 224 Textur- und 88 ROP-Einheiten. Das macht sie unter Full HD und WQHD 21 Prozent und unter 4K knapp 35 Prozent schneller als eine GTX 1080. Die Leistung reicht sogar für flüssige Bildraten in 4K bei maximalen Details, in einigen Fällen knackt sie sogar die 60-fps-Marke. Die deutlich hörbare und hitzköpfige Founders Edition der GTX 1080 Ti taktet mit 1.480 MHz / 1.582 MHz (mit Boost) und besitzt 11,0 GByte GDDR5X-Videospeicher, der mit 11.000 MHz getaktet ist.

Teurere Custom Designs wie die Aorus Xtreme Edition 11G von Gigabyte oder die Gaming X 11G von MSI zeigen, dass der GP-102-Grafikchip nicht nur schnell, sondern auch kühler und noch angenehm leise gekühlt werden kann. Das hat allerdings seinen Preis: Die Founders Edition wird derzeit für rund 720 Euro verkauft, hochgetaktete Custom Designs mit wuchtiger Kühlung kosten mindestens 50 Euro, in der Regel aber meist 100 Euro Aufpreis.

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