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Seite 2: Bestenliste: CPUs für Spiele - Prozessoren Rangliste Oktober 2017

CPUs bis 250 Euro

Der Preisbereich von 150 bis 250 Euro gehörte seit Erscheinen der Sandy-Bridge-Generation Anfang 2011 fast ausschließlich Intels Core-i-Prozessoren. Mit dem Erscheinen der Ryzen-5-CPUs im Frühjahr änderte sich das, Intel wendete das Blatt aber erneut mit der im Oktober veröffentlichten Coffee-Lake-Generation. So baut Intel in Spielen den Vorsprung zu AMD etwas weiter aus und übernimmt teilweise auch in Anwendungen trotz fehlender Kernverdoppelung (SMT) wieder die Führung.

Intel Core i5 8400

Der momentan etwa 195 Euro teure Core i5 8400 mit sechs Kernen gehört zur Coffee-Lake-Generation und besitzt einen Basistakt von 2,8 GHz, mit Turbo-Boost taktet der 8400 mit bis zu 4,0 GHz. Hyperthreading zur virtuellen Kernverdoppelung unterstützt er im Gegensatz zu den teureren Core-i7-Modellen nicht. Außerdem verkleinert Intel den L3-Cache-Speicher bei den i5-Modellen von 12,0 MByte auf 9,0 MByte (was auf die Spiele-Leistung aber kaum Einfluss haben dürfte).

Eine mögliche Intel-Alternative ist der um 600 MHz höher getaktete (Basistakt), aber auf der älteren Kaby-Lake-Generation basierende Core i5 7500. Er ist rund 20 Euro preiswerter, besitzt aber nur vier echte Kerne und beherrscht auch kein SMT. Für die CPU spricht die Auswahl an Mainboards mit unterschiedlichen Chipsätzen, beim Core i5 8400 seid Ihr für die nächsten Monate an teure Z370-Mainboards gebunden. Aufgrund der Zukunftssicherheit empfehlen wir aber den neuen Core i5 8400.

Intel Core i5 8400 im Preisvergleich

AMD Ryzen 5 1500X

AMDs Ryzen 5 1500X ist mit rund 170 Euro um 25 Euro günstiger als der Core i5 8400, der Basistakt mit 3,5 GHz fällt höher aus, der Turbotakt mit bis zu 3,7 GHz niedriger. Die Ryzen-CPU unterstützt aber die virtuelle Kernverdoppelung und kann somit acht statt nur sechs Threads gleichzeitig bearbeiten. Dank des freien Multiplikators lässt sie sich im Gegensatz zum Core i5 8400 außerdem vergleichsweise leicht übertakten.

Allerdings hat der 1500X in Spielen und auch in Anwendungen das Nachsehen gegen den Core i5 8400. Für ihn spricht der geringere Preis und die günstigere AM4-Plattform mit mehr Auswahl an Chipsätzen.

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AMD Ryzen 5 1600(X)


Mit einem Preis von ungefähr 200 Euro ist der Ryzen 5 1600 unsere erste Wahl als Gaming CPU bis 250 Euro. Der 1600 bietet sechs Kerne und zwölf Threads mit einem Standardtakt von 3,2 GHz (Boost: 3,6 GHz) und einer TDP von nur 65 Watt. Dank des freien Multiplikators lässt er sich zudem einfach übertakten und erreicht bei entsprechender Kühlung annähernd das Niveau des etwa 20 Euro teureren Ryzen 5 1600X mit 3,6 GHz (Boost: 4,0 GHz, 95 Watt TDP).

Wer sich das übertakten sparen will, greift gleich zum 1600X für rund 220 Euro, der dem etwas günstigeren Intel Core i5 8400 in Spielen bereits sehr nahe kommt, aber mehr Anwendungsleistung und die höhere Zukunftssicherheit besitzt. In Sachen Preis-Leistung ist der 1600 (ohne X) aber die bessere Wahl.

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