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Seite 2: Die besten Selbstbau-PCs - Gaming PCs 2017 – Kaufberatung ab 500 Euro, Juni 2017

500-Euro-PC

Unser Einsteiger-PC für rund 500 Euro bietet genügend Leistung, um aktuelle Spiele in Full HD-Auflösung mit mittleren bis hohen Details flüssig darzustellen und schont dabei noch den Geldbeutel. Die Kombination aus flotter GTX 1050 Ti und einem Pentium-Prozessor mit Hyperthreading bietet viel Performance pro Euro, auch wenn in anspruchsvolleren Games einige Grafikoptionen nicht auf der höchsten Stufe stehen.

• Prozessor Sockel 1151 – Intel Pentium G4560

Seitdem Intel den Pentium-Prozessoren per Hyperhtreading eine virtuelle Kernverdoppelung spendiert, führt für Spieler mit einem kleinen Budget kaum ein Weg am Pentium G4560 vorbei. Seine beiden Kerne takten mit 3,5 GHz, einen Turbo-Boost gibt es nicht. Dennoch bietet er zum kleinen Preis von 60 Euro eine gute Spiele-Performance, für den günstigsten PC ist er deshalb unsere aktuelle Empfehlung.

Lange Zeit war hier der AMD FX 6300 unsere Empfehlung, diese CPU ist aufgrund der alternden AM3-Plattform aber nicht mehr wirklich zeitgemäß. Da der Pentium G4560 auf Mainboards mit Sockel 1151 setzt, ist es außerdem vergleichsweise einfach möglich, den PC bei Bedarf mit einer schnellere CPU wie dem Core i5 7500 aufzurüsten.

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• Prozessorkühler – beim Prozessor mitgelieferter Boxed-Kühler

Um etwas mehr Geld für die in Spielen sehr wichtige Grafikkarte übrig zu lassen, verzichten wir bei dem 500 Euro-PC auf einen zusätzlichen Prozessorkühler und setzen stattdessen auf das bei der CPU mitgelieferte Boxed-Modell von Intel.

In weniger gut belüfteten Gehäusen und dauerhafter Spielelast, kann der Intel Boxed Kühler aber schon deutlich hörbar aufdrehen. Eine günstige und merklich leisere Alternative ist der Arctic Freezer 7 Pro Rev. 2 für etwa 18 Euro.

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• Mainboard Sockel 1151 – MSI B250M Pro-VDH

Das günstige MSI-Board mit dem B250-Chipsatz überzeugt mit guter Ausstattung, inklusive sechs SATA3- und drei USB-3.0-Schnittstellen sowie einen USB-Typ-C-Anschluss. Das Mainboard unterstützt bis zu 64 GB DDR4-Arbeitsspeicher mit 2400 MHz und besitzt einen M.2-Port, der dank vier PCIe-3.0-Leitungen entsprechende SSDs besonders schnell anbindet. Falls Ihnen die Leistung des vorgeschlagenen Pentium-Prozessors in der Zukunft nicht mehr ausreicht, können Sie auch andere Intel Prozessoren der Core i3 bis i7 Reihe nachrüsten.

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• Arbeitsspeicher DDR4-2400 – G.Skill Value 4 / 8,0 GByte Kit

In vielen Spielen reichen 4,0 GByte RAM zwar immer noch aus, um störende Nachladeruckler zu verhindern. Einige Titel machen mit nur 4,0 GByte RAM aber schon keinen Spaß mehr. Daher setzen wir auch im 500-Euro-PC auf 8,0 GByte, auch wenn Arbeitsspeicher in letzter Zeit eher teurer wird, da die weltweiten Produktionskapazitäten ausgelastet sind und die Nachfrage hoch ist.

Der G.Skill-Speicher ist dabei mit 2.400 MHz getaktet und bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, für späteres Aufrüsten bleiben zwei RAM-Slots frei.

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• Grafikkarte – Zotac Geforce GTX 1050 Ti Mini

Die im Preisbereich von 100 bis 150 Euro interessantesten Kandidaten von Nvidia und AMD sind aktuell die Geforce GTX 1050 Ti sowie die Radeon RX 570 mit jeweils 4,0 GByte VRAM. Da die Radeon RX 570 momentan in Deutschland aber praktisch nicht lieferbar ist (vermutlich aufgrund der starken Nachfrage für die Berechnung von Kryptowährungen) bleibt Spielern aktuell nur der Griff zur GTX 1050 Ti. Sie ist zwar langsamer, dafür aber auch energieeffizienter als die RX 570.

In Full HD schafft die 1050 Ti auch in aktuellen Titeln und bei hohen Details meist problemlos über 30 fps. Nur in sehr anspruchsvollen Titeln oder für das Erreichen von spürbar flüssigeren 60 fps oder mehr müssen Sie teilweise die Details reduzieren. Eine Grafikkarte mit 8,0 GByte VRAM würde das Budget des 500 Euro-PCs momentan noch sprengen, in Full HD sind 4,0 GByte aber meist noch ausreichend.

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• Festplatte – Western Digital Blue / 1,0 TByte

Die Blue-Modelle von Western Digital mit 7.200 Umdrehungen pro Minute sind für eine herkömmliche Magnetfestplatte im 3,5-Zoll-Format ziemlich schnell und bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Der Speicherplatz von nominell 1.000 GByte reicht für Windows sowie eine Menge Spiele. Wenn Sie noch etwas Luft im Budget haben, ist eine zusätzliche SSD (siehe unten) aber in jedem Fall anzuraten, da sie den PC doch bei fast allen Aufgaben spürbar beschleunigt. Auch das Starten der Lieblingsspiele geht mit einer SSD in der Regel spürbar schneller.

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• SSD – überschreitet das Budget

Auch wenn die schnellen SSD-Festplatten in den letzten Jahren preiswerter geworden sind: Noch ist im 500-Euro-PC kein Budget für eine SSD, auch weil die Kosten jüngst eher wieder leicht gestiegen sind. Wenn Sie aber mit einem leichten Aufpreis leben können, dann ist die SanDisk SSD Plus eine gute Wahl. Sie sollten mindestens das Modell mit 120 GByte für etwa 55 Euro wählen, um den Windows-Alltag spürbar zu beschleunigen, für viele Spiele ist dann allerdings kein Platz mehr. Lässt das Budget es zu, greifen Sie zur Variante mit 240 GByte, die etwa 85 Euro kostet.

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• Gehäuse – BitFenix Neos

Das preiswerte Bitfenix Neos Gehäuse verfügt über einen vorinstallierten Gehäuse-Lüfter im gängigen 120-mm-Format und kann bis zu sechs Festplatten und Grafikkarten mit bis zu 30 Zentimetern Länge fassen.

Die aus Gitterdraht bestehende Front ist trotz des günstigen Preises mit Staubfiltern ausgestattet und bietet Platz für zwei weitere Lüfter – unterm Strich bietet das Bitfenix Neos viel PC-Gehäuse pro Euro.

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• Netzteil – be quiet! Pure Power 10 / 400 Watt

Das ATX-Netzteil Pure Power 10 von be quiet! glänzt mit hoher Effizienz, die der Stromversorgung eine 80 Plus Silber-Zertifizierung einbringt. Luxus-Features wie absteckbare Kabel, sodass nur die nötigen Strippen im Gehäuse liegen, hat es zwar nicht, die kosten aber immer etwas Aufpreis. Das Pure Power 10 CM (Cable Management) hat die Option für 10 Euro mehr.

Mit 400 Watt liefert das Pure Power 10 genug Leistung für den 500 Euro-PC, auch stärkere aktuelle Grafikkarten kommen heute damit aus. Die Garantie liegt bei drei Jahren.

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