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Seite 2: Die besten SSDs für Spieler - Kaufberatung SSDs November 2017

SSD-Marktführer: Samsung SSD 850 Evo

Für die SSD 850 Evo spricht, wie schon beim Vorgänger, das gute Verhältnis von Euro-pro-GByte. Zusätzlich verbaut Samsung den 3D-V-NAND-Speicher der Pro-Serie und verlängert die Garantiezeit auf fünf Jahre.

Die Modelle aus Samsungs SSD 850 Evo-Reihe kommen wie Crucials MX300-Modelle mit 3D-NAND, sind ein wenig schneller und gewähren dem Kunden fünf statt drei Jahre Garantie. Die Lesegeschwindigkeit liegt bei 540 MByte pro Sekunde, die Schreibgeschwindigkeit bei 520 MByte pro Sekunde. Die Lebenserwartung beträgt 1,5 Millionen Stunden und beginnt, im Bezug auf die Schreibleistung, mit 75 TByte bei den kleinere Modellen.

Wie auch Crucial schickt Samsung die 120-GByte-Ausführung allmählich in Rente. Derzeit ist die Samsung SSD 850 Evo also ab einer Kapazität von 250 GByte für rund 95 Euro zu haben, in der 500 GByte-Variante für 155 Euro und 960 GByte gibt es für etwa 310 Euro. Außerdem gibt es die SSD mit 2,0 TByte Speicherplatz.

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Bis zu 10 Jahre Garantie: Samsung SSD 850 Pro

Die SSD 850 Pro von Samsung verwendet als erste SSD den von Samsung als 3D-V-NAND bezeichneten Speicher, der sparsamer arbeitet als herkömmliche NAND-Speicherzellen und dabei sehr lange haltbar ist.

Mit der SSD 850 Pro ging Samsung einen neuen Weg: Statt wie bisher immer kleinere Speicherzellen herzustellen, hat sich der Aufbau der Chips stark geändert. Samsung ordnet die einzelnen Zellen nämlich nicht mehr wie bislang nur nebeneinander an, sondern stapelt insgesamt 32 Zellen übereinander.

Da das Platz spart, kann Samsung bei den Zellen selbst die eigentlich schon veraltete 40-Nanometer-Fertigung nutzen. Gegenüber den mit 19 Nanometer Strukturbreite gefertigten Zellen verkraften die 40-nm-Zellen mehr Schreibzyklen. Um die Langlebigkeit der neuen Speicherzellen zu unterstreichen, gibt Samsung zehn Jahre Garantie auf die SSD 850 Pro bei einem täglichen Schreibvolumen von 40 GByte.

Die angegebene Lesegeschwindigkeit liegt bei 550 MByte pro Sekunde und die Schreibgeschwindigkeit bei 520 MByte pro Sekunde. Die Lebenserwartung entspricht 200 Millionen Stunden oder einer Schreibleistung von 150 TByte. Das Gebotene lässt sich Samsung allerdings teuer bezahlen, die Modelle der 850 Pro zählen zu den teuersten SATA3-SSDs auf dem Markt.

Das Modell mit 250 GByte kostet derzeit 120 Euro, 512 GByte kosten rund 220 Euro. Die 1,0-TByte-Version schlägt mit rund 430 Euro zu Buche und für 2,0 TByte werden derzeit 860 Euro fällig.

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Für Enthusiasten: M.2-NVMe-SSDs

Wenn Ihnen SATA-3-SSDs nicht mehr schnell genug sind und Ihr Mainboard über einen M.2-Anschluss verfügt, bieten unter anderem Samsung und Intel schnelle und mittlerweile auch preislich attraktive M.2-NVMe-SSDs.

Samsung bietet mit der SSD 960 Evo-Reihe drei Modelle mit 250, 500 und 1.000 GByte Speicherplatz an. Alle kommen im 2280-Formfaktor, verwenden das NVMe-Protokoll in Version 1.1 und werden mit vier PCIe-3.0-Lanes angebunden. Die Modelle lesen Daten laut Hersteller mit bis zu 3.200 MByte pro Sekunde und schreiben abhängig vom Modell mit bis zu 1.900 MByte pro Sekunde.

Auf der Platine werkt der hauseigene Polaris-Controller zusammen mit TLC-3D-V-NAND der dritten Generation. Um der bauartbedingten Temperaturdrosselung entgegenzuwirken, befindet sich auf der SSD-Rückseite ein Aufkleber mit Kupferfilm, der Wärme schneller ableiten soll.

Je nach Modell kann die 960 Evo auf einen bis zu 42 GByte großen Schreibpuffer zurückgreifen (das 1-TByte-Modell verfügt immer über 6 GByte sowie zusätzlich 36 weitere GByte bei genügend freiem Speicherplatz), der als SLC-Puffer genutzt wird, um die Daten längere Zeit mit hoher Geschwindigkeit zu schreiben.

Die 960 Evo mit 250 GByte Speicherplatz wird für etwa 120 Euro angeboten, 500 GB kosten rund 230 Euro und für die Variante mit 1,0 TByte werden 430 Euro fällig.

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Falls ihr vor diesen Preisen zurückschreckt, könnte euch die Intel SSD 600p-Serie gefallen. Diese arbeitet zwar um einiges gemütlicher (lesend mit maximal 1.800 MByte pro Sekunde, schreibend mit maximal 560 MByte pro Sekunde laut Intel) und orientiert sich durch die für M.2-SSDs geringe Schreibrate an aktuellen SATA-3-SSDs, ist preislich aber attraktiv platziert: Die 80mm langen und auf TLC-3D-NAND basierenden 600p-Modelle starten bei 60 Euro für 128 GByte. Für 95 Euro bekommt ihr 256 GByte, die doppelte Kapazität kostet derzeit 165 Euro und 1,0 TByte wechselt für 320 Euro den Besitzer.

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