Die besten Strategiespiele: Act of Aggression - Warum das Echtzeitstrategiespiel in 2015 dazugehört

Act of Aggression gehört zu den besten Strategiespielen 2015, weil es gekonnt Generals-Nostalgie mit spannenden neuen Ideen mischt.

von Maurice Weber,
02.11.2015 11:25 Uhr

Act of Aggression - Test-Video zur Echtzeitstrategie-Hoffnung 07:20 Act of Aggression - Test-Video zur Echtzeitstrategie-Hoffnung

Seit Jahren wartet die Welt auf ein neues Command & Conquer: Generals, aber wo Lizenzhalter EA die Spielerschaft im Regen stehen lässt, sprang 2015 Act of Aggression in die Bresche. Das ist eigentlich ein geistiger Nachfolger zu Act of War und stammt von den gleichen Entwicklern, steht damit aber klar in der Generals-Tradition. Bombastische Panzerschlachten in der nahen Zukunft mit drei angenehm unterschiedlichen Fraktionen - hach, da fühlt man sich gleich wie zuhause!

Wobei Act of Aggression auf den zweiten Blick eine ganze Ecke komplexer daherkommt als C&C. Das geht schon bei den drei Ressourcen los, die obendrein bei jeder Partie zufällig auf der Karte verteilt werden und erst entdeckt werden müssen - eine clevere Idee, die den Wert von Scouting deutlich erhöht. Außerdem bietet das Spiel haufenweise Upgrades, um die Bewaffnung unserer Einheiten anzupassen und auf alle möglichen Strategien des Feinds zu reagieren. Leider leistet sich das Spiel grobe Schnitzer bei der schwach inszenierten Kampagne und büßt damit einiges Potenzial ein. Trotzdem verbindet es auf gelungene Weise Nostalgie mit kreativen neuen Spielideen.

Infos zu Act of Aggression

Entwickler: Eugen Systems
Release-Datum: 2. September 2015
Plattform: PC

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