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Die besten TFT-Monitore für Spieler - Kaufberatung TFT-Monitore Februar 2017

Ein guter Monitor trägt maßgeblich zum Spielspaß bei und leistet jahrelang treue Dienste. Wir empfehlen zwölf Spieler-TFTs in vier Kategorien.

von Christoph Liedtke, Nils Raettig,
10.02.2017 16:01 Uhr

Die wichtigste Schnittstelle des PCs ist neben Maus und Tastatur der Monitor. Er entscheidet maßgeblich darüber, ob wir beim Spielen in der virtuellen Welt versinken oder uns über schlechte Bildqualität oder zu lahme Reaktionszeit aufregen. Dank immer besserer Technik gibt es mittlerweile auch immer mehr TFTs, die sowohl sehr gute Bildqualität als auch niedrige Reaktionszeiten bieten, und das in immer mehr verschiedenen Bildformaten wie 21:9 und hohen Auflösungen wie WQHD oder 4K/UHD.

Auch Geräte mit hoher Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz oder mehr gibt es zunehmend häufiger, hinzu kommen Techniken wie AMDs FreeSync oder Nvidias G-Sync, die für eine Synchronisation von fps und Monitorfrequenz sorgen und das Spielerlebnis dadurch verbessern. Da der Monitor zudem eine der PC-Komponenten ist, die oft über Jahre genutzt wird, ist die Kaufentscheidung umso wichtiger und eine teurere Investition gerechtfertigt. Im Chaos von zig Billig-TFTs unter 100 Euro bis hin zu Edel-Monitoren für weit über 1.000 Euro suchen wir die besten Bildschirme für Spieler heraus.

Dabei geben jeweils in den vier Kategorien Full HD, WQHD, 4K und 21:9 einen Preis-Tipp, einen Preis-Leistungs-Tipp und einen Leistungs-Tipp. Bedenken Sie bei Monitoren mit FreeSync oder G-Sync, dass sich diese Technologien jeweils nur mit einer Grafikkarte von AMD (FreeSync) oder Nvidia (G-Sync) nutzen lassen (mehr dazu lesen sie im Artikel FreeSync gegen G-Sync). PC-Monitore mit HDR-Unterstützung sind übrigens noch nicht im Markt angekommen, entsprechende Empfehlungen müssen dementsprechend noch auf sich warten lassen.

Hinweis: Die Bildqualität von Monitoren kann sich je nach Modell unterscheiden, wobei das vor allem Problemfälle wie eine ungleichmäßige Ausleuchtung, Pixelfehler oder den berühmt-berüchtigten »IPS-Glow« betrifft. Auf diese Thematik gehen wir im Test des Asus PG279Q näher ein, völlig aus der Welt schaffen lässt sich das Problem der »Panel-Lotterie« allerdings nicht. Wir empfehlen Ihnen deshalb, nach dem Kauf eines Monitors zunächst zu überprüfen, ob die Qualität des Panels auf einem angemessenen Niveau liegt und gegebenenfalls von Ihrem Rückgaberecht Gebrauch zu machen, wenn das nicht der Fall sein sollte.

Full HD - Preis-Tipp: Samsung S24D330H

Samsung S24D330H - Bilder ansehen

Samsung war lange Zeit bei Spielern ein sehr beliebter Hersteller von Monitoren, etwa in Form des Syncmaster 226BW aus dem Jahr 2007. In den letzten Jahren haben die Koreaner im Spielebereich dagegen praktisch gar keine Rolle mehr gespielt, was jetzt Modelle wie der S24D330H für günstige 130 Euro wieder ändern sollen. Als Einsteigermodell eignet sich der Full HD-Monitor (24 Zoll) tatsächlich gut, auch wenn man hier in Form eines TN-Panels mit 60 Hertz »nur« Standardkost geliefert bekommt. Im Test bei Hardware.info schneidet der S24D330H dafür in Sachen Input Lag mit knapp zehn Millisekunden gut ab (gemessen wurde mit einem Leo Bodnar, der Wert bezieht sich auf die Bildschirmmitte, siehe auch unseren Test des AOC C3583FQ).

Eine mögliche Alternative in gleicher Größe und zum ähnlichen Preis ist der Samsung S24F350FHU, der eine etwas höhere Bildwiederholrate (72 Hertz), FreeSync-Unterstützung und ein in Sachen Farbdarstellung besseres IPS-Panel bietet. Allerdings führt das IPS-Panel auch zu einer höheren Reaktionszeit (laut offiziellen Angaben vier statt einer Millisekunde beim Wechsel von Grau zu Grau), außerdem wird FreeSync nur in dem überschaubaren Bereich zwischen 48 und 72 Hertz unterstützt. Besonders stabil ist der Standfuß bei beiden Modellen nicht und auf Ergonomieoptionen wie eine Höhenverstellung muss man verzichten, das ist im Preisbereich von 130 Euro aber nicht ungewöhnlich.

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Preis-Leistungs-Tipp: Asus VG245HE

Asus VG245HE - Bilder ansehen

Im Preisbereich von etwa 200 Euro bekommt man als Spieler schon ein paar mehr Extras bei Full HD-Monitoren. Der Asus VG245HE setzt zwar wie der S24D330H von Samsung auf ein 24 Zoll großes TN-Panel mit einer angegebenen Reaktionszeit von einer Millisekunde (Grau zu Grau). Allerdings erreicht er maximal 75 statt 60 Hertz, unterstützt FreeSync (40 bis 75 Hertz) und hat praktische Ergonomieoptionen wie eine Höhenverstellung zu bieten.

Von FreeSync profitieren Sie zwar nur mit einer AMD-Grafikkarte und sehr groß ist der Unterschied zwischen 60 und 75 Hertz in der Praxis nicht, aber manche Spieler können ihn durchaus dezent spüren, vor allem in schnelleren Titeln wie Ego-Shootern. Im Test bei Displaylag.com wurde für den VG245HE außerdem ein ähnlich niedriger Input Lag wie beim S24D330H gemessen (9,9 Millisekunden in der Bildschirmmitte, ermittelt mit einem Leo Bodnar), insgesamt bietet der VG245HE damit viel Leistung zum fairen Preis.

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Leistungs-Tipp: AOC G2460PF

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AOC bietet mit dem 260 Euro günstigen G2460PF ein sehr gutes Gesamtpaket. Er besitzt ein schnelles Full-HD-Panel (TN), ist höhenverstellbar, beherrscht Pivot (Drehung des Monitors um 90 Grad) und erreicht maximal 144 Hertz. Außerdem verfügt der 24 Zoll große Bildschirm über Steckplätze für DisplayPort, HDMI, VGA und DVI und kann seine Bildwiederholrate dank FreeSync-Unterstützung beim Spielen variieren (35 bis 144 Hertz).

Die gute Ausstattung wird durch einen USB-2.0-Hub, einen Kopfhöreranschluss und eigene Lautsprecher abgerundet. Laut Test der Kollegen von PCMonitors.info haben die Boxen zwar eine eher maue Klangqualität, für Spieler deutlich wichtiger ist aber das positive Ergebnis bei der Messung des Input Lags: Mit 144 Hertz erreicht der G2460PF extrem niedrige 3,6 Millisekunden (gemessen mit dem Tool SMTT 2.0), damit eignet er sich hervorragend zum Zocken.

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