Die Faire Maus - Maus aus hauptsächlich fair hergestellten Komponenten

Mit einer transparenten Lieferkette soll »Die Faire Maus« ein Vorzeigeprodukt für faire IT-Produkte werden.

von Georg Wieselsberger,
05.12.2012 15:59 Uhr

Mit einer optischen Maus mit zwei oder auf Wunsch drei Tasten, die in einer Behindertenwerkstatt in Regensburg zusammengebaut wird und hauptsächlich aus fair hergestellten Komponenten besteht, will Nager IT eine Alternative zu herkömmlichen Produkten bieten, die zum Teil unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen, die immer wieder für Schlagzeilen sorgen, hergestellt werden.

»Die Faire Maus« besteht immerhin zu zwei Dritteln aus Komponenten, die von Zulieferern aus Ländern kommen, deren Arbeitsbedingungen als gut bezeichnet werden können, darunter auch das Gehäuse aus einer Behindertenwerkstatt aus Landshut. Allerdings gibt es auch Teile, für die es bislang anscheinend keine Hersteller gibt, deren Arbeitsbedingungen einsehbar sind und die deswegen weiter aus Ländern wie China stammen.

Die erste Version der Maus, die in verschiedenen Farbkombinationen und ab 27 Euro erhältlich ist, ist etwas teurer als »unfaire« Produkte, da hier auch keine große Massenproduktion stattfindet. In Zukunft sollen noch mehr Komponenten, beispielsweise Kabel, aus fairer Herstellung stammen und auch noch mehr Rohstoffe für die Produktion aus dem Recycling stammen.


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