Die Rückkehr der Spammer - "Ausfall" von McColo bald kompensiert

Im November wurde der Spam-Firma McColo durch zwei Provider wortwörtlich der Stecker gezogen, was erfreulicherweise zur Folge hatte, dass das weltweite Aufkommen von Spam-E-Mails um bis zu 70 Prozent zurückging.

von Georg Wieselsberger,
29.01.2009 15:31 Uhr

Im November wurde der Spam-Firma McColo durch zwei Provider wortwörtlich der Stecker gezogen, was erfreulicherweise zur Folge hatte, dass das weltweite Aufkommen von Spam-E-Mails um bis zu 70 Prozent zurückging. Ohne Kontrolle durch McColo waren die sogenannten Bot-Nets aus infizierten und als Spam-Schleuder missbrauchten Rechnern zum Schweigen verurteilt. Doch inzwischen haben andere Spammer diese Lücke nahezu komplett gefüllt und das Spam-Aufkommen nähert sich laut Amanda Kleha des Message Security-Teams von Google wieder der Marke von November 2008. Leider stellte die damalige Anzahl an Spam nicht einmal den bisherigen Höhepunkt dar, so dass durchaus noch mit einem weiteren Anstieg gerechnet werden muss. Wie andere Experten auch rechnet Kleha damit, dass immer komplexere Methoden gewählt werden, um Spam zu versenden und Filter zum umgehen.

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