Dirty Bomb - Schnell, schmutzig und umsonst

Mit Dirty Bomb wagen die Macher von Brink und Enemy Territory einen neuen Anlauf im Bereich Multiplayer-Shooter und setzen dabei auf Teamplay und Geschwindigkeit. Wir zeigen, wie sich der Free2Play-Titel in der Closed Beta spielt.

von Philipp Elsner,
04.04.2015 09:30 Uhr

Was ist... Dirty Bomb? - Schnell und schmutzig - Das bessere Brink angespielt 16:25 Was ist... Dirty Bomb? - Schnell und schmutzig - Das bessere Brink angespielt

Erst Dirty Bomb, dann Extraction, jetzt wieder Dirty Bomb: Nach dem Namens-Wirrwarr um den Multiplayer-Shooter von Splash Damage, ist jetzt die Closed Beta spielbar. Wir haben uns in ein Match des Free2Play-Spiels gestürzt und erklären, wie sich der Team-Shooter spielt.

Kein Ego-Trip

Die Macher von Brink, Enemy Territory und Quake Wars mischen in Dirty Bomb kompakte und durchdachte Maps mit hohem Spieltempo und klassenbasierter Rollenverteilung. Je nach Spielfigur verfügen wir über Ausrüstung wie Medipacks, Minen, Artillerie-Unterstützung oder Sprenggranaten. Auf den Karten gilt es, als Angreifer nacheinander Ziele zu erreichen, bzw. diese im Verteidiger-Team zu beschützen.

Dazu sind wir auf Teamwork angewiesen und müssen Fähigkeiten sinnvoll kombinieren - Einzelgänger sehen meist wenig Land und Teams mit guten Medics überrennen ruckzuck ein diffuses Sniper-Team. Die Maps sind übersichtlich und clever designt, Kämpfe finden oft auf mehreren Ebenen statt, Seitengänge und alternative Routen erlauben Flankenangriffe.

Eine Frage des Geldes

Für verdientes Ingame-Geld oder alternativ gegen Bares können wir entweder zufällige Loadout-Karten für unsere Söldner kaufen, die dann neue Waffen und Spezialfähigkeiten freischalten - davon können wir aber nur je eine pro Held mit ins Match nehmen. Oder wir kaufen gleich einen ganz neuen Söldner ein, von denen es bisher jedoch nur fünf gibt - geplant sind rund 20 Helden und die Auswahl wird sicher fortlaufend erweitert.

Trotz kleinerer Balance-Schwächen, spielt sich Dirty Bomb schon jetzt erstaunlich rund und motivierend. Für genug Credits für einen neuen Söldner müssen wir jedoch eine ganze Weile spielen und oft spuckt eine Loadout-Box unerwünschte Inhalte aus - das nervt. Zugang zum Spiel bekommt außerdem aktuell nur, wer sich das Starter-Paket für 20 Euro via Steam zulegt (inklusive 5 Helden und Ingame-Credits) oder bei der Bewerbung auf einen Beta-Platz etwas Glück hat.

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