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Auf geht's

Dota 2 - Lupenreine Helden

Dota 2 ist Defense of the Ancients pur, ohne Mätzchen, dafür mit Steam als komfortabler Multiplayer-Plattform. Auf der Gamescom haben wir uns die Heldenhatz erstmals angeschaut.

von Michael Graf,
20.08.2011 10:02 Uhr

Eines muss man Valve lassen: Die Entwickler von Half-Life 2 , Team Fortress 2 und Portal 2 sind keine Freunde von Understatement. Denn auf der Gamescom präsentiert Valve Dota 2 nicht nur erstmals der Öffentlichkeit, sondern organisiert auch gleich mal ein Turnier mit E-Sport-Profis – und rund eine Millionen Dollar Preisgeld.

»Seht her«, soll das sagen: »Dota 2 wird genauso groß wie Defense of the Ancients – oder sogar noch größer« Gerade in Asien ist die Warcraft 3 -Modkarte nämlich extrem beliebt, bei Profiturnieren fließen erkleckliche Preisgelder. Dota 2 soll den Koloss nun offiziell ablösen – und sich auch gegen Free2Play-Konkurrenten wie League of Legends und Heroes of Newerth durchsetzen. Wir haben uns Dota auf der Gamescom angeschaut.

Dota 2 - Screenshots ansehen

Das Spielprinzip: Originalgetreuer geht‘s nicht

Das Spielprinzip ändert sich logischerweise kein bisschen, Dota 2 ist Defense of the Ancients pur. Das heißt: Auf einer Karte treten fünfköpfige Heldenteams gegeneinander an. Seite an Seite mit computergesteuerten Soldaten stürzen sich die Recken in taktische Teamschlachten, um die feindliche Basis zu zerbröseln.

Dota 2 - gamescom-Vorschau 3:10 Dota 2 - gamescom-Vorschau

Außerdem sammeln sie Gold sowie Erfahrung, kaufen Ausrüstung, lernen neue Talente. Wer mehr über diesen Multiplayer-Mix aus Echtzeit-Taktik und Rollenspiel oder über die Geschichte von Defense of the Ancients erfahren möchte, kann unseren Artikel zum Thema »Was ist Dota« lesen.

Derzeit besteht Dota 2 aus einer einzigen Karte – einer exakten Kopie der Original. Auch die Helden und ihre Fähigkeiten kennt man aus dem Original, die Spieler überblicken das Schlachtgeschehen wie gehabt aus der isometrische Warcraft 3-Draufsicht. Dota 2 sieht somit aus wie eine 1:1-Kopie der Ursprungs-Mod.

Das kann man langweilig finden, muss man aber nicht – für Defense-of-the-Ancients-Fans und -Puristen dürfte es keine bessere Nachricht geben. Zumal Valve verspricht, Dota 2 kontinuierlich weiterzuentwickeln, unter anderem mit zusätzlichen Heldentypen. Vielleicht wird‘s auch Drei-gegen-drei-Karten geben, wie in vielen anderen Dota-Ablegern. Oder sogar originelle Spielelemente. Dazu wollen die Entwickler das Feedback und die Wünsche der Spieler auswerten.


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