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DTM Race Driver 3 im Test - Die Rennserie auf Hochtouren

DTM Race Driver 3 ist die Telenovela des Rennspiel-Genres: ganz große Gefühle in Motorsportserie - gleich 60 Folgen voller Freude, Ehrgeiz, Stolz und auch ein wenig Frust. Bloß keine Episode verpassen!

von Heiko Klinge,
10.02.2006 15:05 Uhr

Okay, er mag vielleicht sieben Mal die Formel 1 gewonnen haben - aber ein Ausnahmekönner ist Michael Schumacher deshalb noch lange nicht. Schließlich benötigte er satte zehn Jahre, um sich vom Kart-Piloten bis zum ersten Formel-1-Titel hochzufahren. Sie schaffen das gleiche Kunststück in weniger als zehn Stunden. Und das sogar spielend!

In DTM Race Driver 3 absolvieren Sie sämtliche Stationen einer typischen Monoposto-Pilotenlaufbahn - von den Anfängen im Go-Kart über die Talentschmieden Formel BMW und Formel 3 bis zu einem Cockpit-Platz im BMW-WilliamsF1-Team. Keine Lust auf Formel-Sport? Dann versuchen Sie sich eben als Tourenwagen-Fahrer in der DTM oder der australischen V8-Serie. Oder bügeln mit Monstertrucks über Offroad-Pisten. Oder umkurven Asphalt-Ovale im Nascar-Auto. Oder erleben legendäre Oldtimer wie den Mercedes-Silberpfeil W25. Oder, oder, oder...

Von der Flunder zum Ferrari

Unfassbare 60 Meisterschaften haben die Rennspiel-Experten von Codemasters (Colin McRae-Serie) in Formel-Karriere und fünf weitere Motorsport-Laufbahnen gepfropft.

Wer zu viel Luft unter das Auto bekommt, provoziert solch einen Abflug. Wer zu viel Luft unter das Auto bekommt, provoziert solch einen Abflug.

Die Classic-Serie scheucht Sie dabei durch Rennen mit amerikanischen Muscle-Cars wie dem Pontiac Firebird oder durch eine Gruppe-B-Rallye mit dem Audi Quattro. In der GT-Karriere beginnen Sie in den PS-Flundern GT Lights und landen schließlich in Ferraris und Lamborghinis. Die Oval-Meisterschaften führen Sie über Truck- und Dirttrack-Rennen bis zur Indycar-Serie. Als Tourenwagen-Pilot müssen Sie sich den Start in der australischen V8-Meisterschaft erst mit Erfolgen im Renault-Clio-Cup verdienen. Offroad-Fahrer beweisen Ihr Talent zunächst im niedlichen Dünenbuggy, dann stehen ausgewachsene Rallye-Dakar-Teilnehmer wie Mitsubishi Pajero oder VW Touareg auf dem Programm. Komfortabel: Jede Rennserie können Sie Ihrer bevorzugten Spielweise anpassen, von der Rundenzahl über die KI-Stärke bis zu Disqualifikations-Regeln.

Siege häppchenweise

Wer sämtliche Rennserien in möglichst kurzer Zeit erleben will, startet den siebten Karriere-Weg: die Welttournee, quasi das Gegenstück zum Storymodus im Vorgänger. Hier rasen Sie ähnlich wie bei Colin McRae Rally 05 eine Art Missionsbaum empor und schalten so nach und nach sämtliche Rennserien in leicht verdaulichen Appetithäppchen frei: wenige Strecken, geringe Rundenzahl, vorbestimmtes Auto. Pro Stufe stehen meist drei Meisterschaften zur Wahl, nur eine davon müssen Sie erfolgreich absolvieren. Gut so, denn der fahrerische Anspruch schwankt stark je nach simulierter Rennserie. Deshalb gibt's weniger Frustmomente als in der sehr linearen Karriere des Vorgängers. Dafür bleibt das eigentliche Markenzeichen der DTM-Serie auf der Strecke: die Story.

DTM Race Driver 3 - Screenshots ansehen

Zwar gibt's erneut rund 45 Minuten gerenderte Zwischensequenzen aus der Egoperspektive. Die erzählen jedoch nicht mehr von Freundschaft, Rivalität und Verrat, sondern nur noch von den Fahreigenschaften des nächsten Autos. Rennspiel-Puristen mag das egal sein, doch Gelegenheitsraser werden den Story-Motivationsturbo vermissen.

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