Duke Nukem Forever - Einblicke in die Entwicklung

von Christian Merkel,
21.02.2008 10:33 Uhr

Am Montag haben wir über ein neues Bild aus Duke Nukem Forever berichtet. Dieses Bild hat das Dallas Business Journal zusammen mit einem Interview mit 3D-Realms-Geschäftsführer Scott Miller veröffentlicht. Während der Screenshot öffentlich zugänglich war, hat die Zeitung den Artikel nur Abonnenten zur Verfügung gestellt. Mittlerweile sind die Fakten des Artikels an die Öffentlichkeit gelangt. Ein großer Teil des Interviews besteht aus Entschuldigungen, warum Duke Nukem Forever so lange in der Entwicklung sei.

So habe die Entwicklerfirma 3D Realms lange versucht die Mitarbeiterzahl zu steigern, um drei interne Projekte gleichzeitig stemmen zu können. Da einiges davon niemals das Licht der Welt erblickte oder an externe Entwickler rausgegeben wurde, habe 3D Realms viel Ressourcen in Dinge gesteckt, die zu keinem Ergebnis führten. Dadurch habe auch Duke Nukem Forever gelitten.

Ein Hauptproblem bei den Programmierarbeiten für Duke Nukem Forever war der hohe Anspruch der Entwickler, ein hohes Maß an Interaktivität zu erreichen. Da keine Spielengine jemals den Entwicklern genügte, wurde vieles neu geschrieben, was wiederrum zu neuen Komplikationen führte. Aber nicht nur bei der Technologie musste 3D Realms neu anfangen. Beim letzten großen Schnitt habe 3D Realms die Hälfte aller Mitarbeiter gefeuert und sich neue gesucht.

Scott Miller gibt auch einige Hinweise zur Hintergrundgeschichte. So habe der Duke am Anfang des Spiels ein eigenes Casino. Aus dem friedlichen Leben als Casinobesitzer werde allerdings nichts, nachdem die Aliens die Glücksspielbude überfallen. Um dem lästigen Außerirdischen den Garaus zu machen, verfügt der Duke wieder über die meisten Waffen, die er auch schon in Duke 3D hatte. Zusätzlich bekommt er laut Miller noch Hilfe von einer weiblichen Partnerin: Bombshell. Die kam schon im ersten Duke-Nukem-Forever-Trailer von 1998 vor. Im zweiten Video von 2001 fehlte sie allerdings.

Im Interview wiederholt er die schon oft im Zusammenhang mit Duke Nukem Forever gehörte Metapher 'Es gäbe Licht am Ende des Tunnels'. Wie hell es schon scheint, verrät er freilich nicht. Er schließt aber nicht aus, dass Duke Nukem Forever unter Umständen bereits 2008 fertig werden könnte.


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